Der 2-Liter-Hotrods-Pilot Tom Weyers wünscht sich in der Saison 2017 faire Kämpfe und hofft, an der Spitze mitmischen zu können.

Dafür hat der 19-Jährige das Auto im Winter komplett neu aufgebaut. Grund dafür sei unter anderem die recht verbeulte Karosserie gewesen. Gegenüber leadlap.de sagte er: „Wir sind gut vorangekommen und mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Bereits beim Test in Lelystad lief alles gut.“

„Allerdings hat der Neuaufbau wirklich viel Geld gekostet. Daher suche ich für die Saison noch neue Sponsoren oder Unterstützer in meinem ‚Club von 50€‘.“

Der junge Rennfahrer wünscht sich im Jahr 2017 faire Wettkämpfe und volle Startfelder. In seinem neuen Fahrzeug würde er gerne „im oberen Teil der Punkteliste“ landen. Er wisse jedoch, dass „die Konkurrenz nicht schläft“, weshalb es für ihn nicht einfach werden würde.

Beim 1. Rennen in Lelystad, seiner Lieblingsstrecke, hat Weyers bereits gute Leistungen gezeigt. Er landete im Finale und auch in der Tageswertung auf Rang 3.

Weyers fährt aus Tradition und Überzeugung in der auf dem Kontinent recht neuen Rennserie. Sein Vater, Günter Weyers, war bereits in der Vergangenheit im Autospeedway etabliert. Für kurze Zeit kehrte er zurück und entschied sich, in der 2-Liter-Hotrods-Klasse zu starten.

Anschließend übernahm sein Sohn Tom das Fahrzeug, der die Rennserie beurteilte: „Es ist eine wachsende Klasse, die aufgrund der strengen Regeln aus England vergleichsweise günstig ist.“