Das Team FJ hat vor rund 8 Jahren damit begonnen, Autos für die 1. europäische NASCAR-Serie herzustellen. Das 50. Auto ging nun an das deutsche Team Mishumotors. Deshalb schauen wir uns die NASCAR-Euroboliden einmal genauer an.

Die Fahrzeuge, die in der europäischen NASCAR-Meisterschaft zum Einsatz kommen, sind in Europa einzigartig. Angetrieben werden rund 1200 Kilogramm schweren Boliden von einem 5,7-Liter V8-Motor. Da das Chassis besonders ansprechend ist, haben Fahrer und Zuschauer gleichermaßen Spaß an den Rennen.

Ein großer Pluspunkt der NASCAR-Euroserie sind die Kosten für ein Fahrzeug. Die Autos, welche in der Regel schneller als viele TCR- oder GT4-Fahrzeuge sind, kosten gerade einmal 69.000 Euro pro Stück. Das ist ein Preis-Leistungsverhältnis, das es im Motorsport selten gibt.

„Es ist ein tolles Abenteuer, das den Fahrern und Zuschauern puren Motorsport bietet“, sagte NASCAR-Euro- und Team-FJ-Präsident Jerome Galpin. „Die Piloten lieben die Fahrzeuge aufgrund ihrer Eigenschaften und die Zuschauer bekommen enge Rennen geboten.“

„Die Autos helfen den Fahrern, sich auf eine NASCAR-, GT- oder Prototypen-Karriere vorzubereiten. Alle Autos im Feld sind zu 100 Prozent gleich, weshalb nur die Teams und die Fahrer den Unterschied machen. Zudem garantiert die Gleichheit spannende Rennen.“

Mishumotors-Pilot Mirco Schultis sagte: „Für die NASCAR-Euroserie ist es ein großer Meilenstein und wir freuen uns, Teil dieser Errungenschaft zu sein. Im vergangenen Jahr habe ich am Rennen in Zolder teilgenommen und habe das Lächeln auf den Lippen der Menschen gesehen. Ich bin das Auto gefahren und habe mich sofort verliebt.“

„Es macht einfach einen riesen Spaß, diese Fahrzeuge zu fahren. Daher kann ich es kaum noch abwarten, dieses besondere Auto endlich in einem Rennen einzusetzen.“