Philipp Bachor kam am WorldCup-Wochenende nicht wirklich in Fahrt – Trotz eines schwerwiegenden Motorenproblems kämpfte er sich in die Top 10

Philipp Bachor war mit dem großen Ziel zum WorldCup am Raceway Venray gereist, seinen dritten Platz in der Gesamtwertung zu verteidigen. Jedoch machte dem jungen Wattenscheider ein Problem mit dem Motor einen Strich durch die Rechnung. „Ein Zylinder hat nicht richtig funktionier“, verrät Teamchef Uwe Bachor. So habe sein Sohn rund 30 Pferdestärken weniger Leistung gehabt als sonst. Philipp Bachor schlug sich trotzdem tapfer und fuhr konstant in die Top 10.

„Mit einem funktionierenden Motor wäre sicher mehr drin gewesen“, so Philipp Bachor. „Trotzdem sind wir mit dem Resultat zufrieden, denn mehr war mit der geringen Leistung nicht drin.“ Auch Teamchef und Vater Uwe Bachor ist trotz der technischen Probleme mit den Resultaten zufrieden. Er sagt: „Wir konnten den Defekt vor Ort leider nicht beheben. Wir haben Schadensbegrenzung betrieben und wichtige Punkte mitgenommen. Dass Philipp trotz des Leistungsverlusts in die Top 10 gefahren ist, ist bemerkenswert.“

Vor vielen tausend Zuschauern reichte es einmal für Platz sieben, einmal für Rang acht, dreimal für Position zehn und einmal für Platz elf. In der Gesamtwertung liegt der Wattenscheider jetzt auf Platz vier mit nur 17 Punkten Rückstand auf Ralph Veberkt, der das WorldCup-Wochenende dominiert hat. Auf den Tabellenführer Barry Maessen fehlen Bachor 168 Zähler. Der Fahrer des Bachor Racingteams hat also sogar noch eine rechnerische Chance, den LMV8-Titel zu holen.

Bildergalerie: Der WorldCup 2018 am Raceway Venray (Flickr)

Am 30. September findet der der nächste Lauf der LMV8-Ovalserie am Raceway Venray statt. „Wir werden wieder vorne angreifen“, gibt sich der Youngster kämpferisch. „Mein Ziel ist es, wieder in den Top 5 zu landen.“ Außerdem steht der EuroCup auf dem Programm. In diesem Lauf geht es ausschließlich um die große Trophäe. Aufgrund seiner guten Resultate in der vergangenen und aktuellen Saison wird Bachor einen guten Startplatz inne haben.