Nach einem schwierigen Saisonstart in Valencia hat sich Dexwet-DF1 Racing im italienischen Brescia wieder zurückgemeldet

Dexwet-DF1 Racing hatte beim Lauf der NASCAR-Euroserie am italienischen Autodromo di Franciacorta einiges gut zu machen. Beim Saisonauftakt in Valencia wurde das Dexwet-Werksteam vom Pech verfolgt und konnte deshalb keine guten Resultate einfahren. Das sollte sich unter der italienischen Sonne ändern. Das Team reiste mit gleich zwei Fahrzeugen in den Norden Italiens. Die Startnummer 66 wurde in der ELITE 1 von Christophe Bouchut und in der ELITE Club Division von Newcomer Bela Szilagyi pilotiert. In die neue Startnummer 99 stieg in der ELITE Club Division Teamchef und Dexwet-Geschäftsführer Clemens Sparowitz.

Nach einem guten Freien Training verpasste Bouchut im Qualifying die Superpole nur haarscharf. Im ersten Rennen gelang dem erfahrenen Franzosen eine ordentliche Aufholjagd. Er kam letztendlich auf einem soliden neunten Platz ins Ziel. Im zweiten Rennen startete der ehemalige Langstrecken-Fahrer von Position zehn. Das spannende Rennen beendete Bouchut auf Platz acht – wieder ein Top-10-Ergebnis.

„Für unser Team war es insgesamt ein sehr zufriedenstellend Wochenende“, sagt Teamchef Sparowitz. „Unsere Startnummern 66 und 99 sind heil und Christophe machte in beiden Rennen spektakulär Plätze gut. Es waren wirklich spannende Rennen und bei diesem riesigen Teilnehmerfeld sind auch Top-10-Positionen wirklich wertvoll.“ Nicht ganz zufrieden war hingegen Bouchut: „Beide Rennen waren etwas frustrierend, da ich schneller war als meine Vordermänner. Hätten wir nicht solche Probleme gehabt, sie zu überholen, hätten wir besser abgeschnitten.“ Das Team habe aber einen guten Job gemacht und ihm ein gutes Auto zur Verfügung gestellt. Der Franzose hofft, beim nächsten Lauf im britischen Brands Hatch, der am 9. bis 10. Juni stattfindet, noch einen drauflegen zu können.

© Mario Schlimper

In der ELITE Club Division, der Gleichmäßigkeitsprüfung der EuroNASCAR, landete Sparowitz auf dem vierten Platz. NASCAR-Newcomer Szilagyi beendete das Rennen auf Rang sieben. Der Deutsche habe aber gar nicht um den Sieg gekämpft, verrät er. Er habe den Einsatz in der ELITE Club Division als Vorbereitung für einen Start in der ELITE-2-Meisterschaft am Hockenheimring genutzt. Er sagt: „Mein lange gehegter Traum wurde war, „Racing“ in einem echten Rennwagen. Fazit: NASCAR macht süchtig. Ihr seht mich bald wieder in der Elite 2-Klasse!“