Das Team PK Carsport hat die Samstagsrennen der NASCAR Euro Series in Zolder dominiert. Während Anthony Kumpen in der Elite 1 erfolgreich war, siegte Gabriele Gardel im Lauf der Elite 2.

Kumpen siegt vor Gabillon

Das vorletzte Saisonrennen entschied Kumpen im Chevrolet mit der Startnummer 24 für sich. Der Belgier setzte sich in einem spannenden Rennen gegen  Frederic Gabillon durch.

Der Franzose musste sich im Rennen jedoch beweisen. Bereits in der 1. Runde berührten sich Pole-Sitter Alon Day und Gabillon und beide Fahrzeuge kamen von der Strecke ab. Während Day an die Box musste, reihte sich Gabillon im Mittelfeld wieder ein.

Als das Safety-Car aufgrund eines Unfalls von Martin Doubek ausrücken musste, war der Franzose bereits in den Top 10. Nach einem fulminanten Restart überholte er Gegner für Gegner und beendete das Rennen auf Platz 2. Nicolo Rocca komplettierte die Top 3.

Day, der im Rennen sogar am Ende des Feldes stand, kam auf Rang 7 ins Ziel. Der Israeli kämpfte sich Runde für Runde weiter nach vorne und sicherte sich wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft. Zudem fuhr er die schnellste Rennrunde und schnappte sich damit die Pole-Position für das entscheidende Rennen am Sonntag.

Das Team Raceway Venray war in Zolder wieder mit von der Partie. Während Barry Maessen in der Startnummer 14 auf Platz 12 ins Ziel kam, erreicht Maik Barten Rang 13.

Jerry de Weerdt, der in diesem Jahr bereits Gaststarts in der niederländischen LMV8-Serie hingelegt hat, kam auf Position 17 ins Ziel.

Gardel nutzt Patzer von Longin

Gardel setzte sich im 1. Rennen der Elite 2 gegen seine Konkurrenz durch. In einem engen Zweikampf besiegte er Thomas Ferrando, der nur wenige Zehntel hinter dem Schweizer ins Ziel kam. Auf dem 3. Platz landete Doubek für das Renauer Team.

Der Tabellenführer und Pole-Sitter, Stienes Longin, hatte bereits vor der grünen Flagge große Probleme. Sein Fahrzeug sprang nicht an und das ganze Feld zog in der Einführungsrunde an ihm vorbei. Nachdem sein Team das Fahrzeug angeschoben hatte, zündete sein NASCAR doch noch. Jedoch musste er wenige Runden später wieder an die Box.

Folglich kam Longin auf dem letzten Platz ins Ziel. Er fuhr jedoch nochmals auf die Strecke, um eine gute Rundenzeit hinzulegen. Mit der schnellsten Rennrunde sicherte er sich die Pole-Position für das entscheidende Rennen am Sonntag.

Marko Stipp, der in der Startnummer 14 für das Team Raceway Venray unterwegs war, holte mit Rang 14 einen soliden Platz im Mittelfeld. Sein Teamkollege Guillaume Deflandre, der das Fahrzeug mit der Nummer 21 steuerte, landete auf Position 7.

Justin Kunz hatte ebenfalls mit großen Problemen zu kämpfen. Nach der ersten Runde musste er an die Box. Letztendlich reichte es für das junge Talent nur für Platz 20.

Der 3. deutsche Pilot im Feld, Mirco Schultis, kam auf Rang 15 ins Ziel. Jerry de Weerdt verbesserte sich in Gegensatz zu seinem Ergebnis aus dem Rennen der Elite 1 enorm und beendete das Rennen auf Platz 10.