NASCAR Whelen Euro Series

EuroNASCAR reagiert auf COVID-19: Neue Regeln für die Saison 2020

Autodrom Most

Die EuroNASCAR hat das Regelpaket für die Saison 2020 verabschiedet – Aufgrund der anhaltenden COVID-19-Pandemie gibt es wichtige Änderungen

Die COVID-19-Pandemie hält die Welt weiter in Atem, dennoch haben viele Sportarten auf die Krise reagiert und ihre Events und Regelwerke an die aktuelle Situation angepasst. Vor dem Saisonstart der NASCAR Whelen Euro Series (NWES) 2020 am Autodromo di Vallelunga in Italien am 12. und 13. September hat der Organisator Team FJ ebenfalls Änderungen am Regelbuch bekanntgegeben.

Der Kalender besteht wegen der Pandemie aus nur fünf Events auf vier verschiedenen Strecken. Den Auftakt macht Vallelunga, woraufhin der NWES-Tross im Oktober zum Circuit Zolder reisen wird. Im November folgt das Rennen am Autodrom Most in der Tschechischen Republik. Das “Super Speed Week” am Circuit Ricardo Tormo im spanischen Valencia markiert als Double-Header den Abschluss der Saison 2020.

Einzig allein beim Finale am 5. und 6. Dezember werden die Fahrer doppelte Punkte für ihre Platzierungen erhalten. Außerdem fällt das obligatorische Streichergebnis aus der regulären Saison weg, weshalb sowohl in der EuroNASCAR-PRO- als auch EuroNASCAR-2-Meisterschaft jeweils zehn gewertete Läufe geplant sind.

Außerdem gibt es zwei mögliche Formate für ein Wochenende. Einmal gibt es den klassischen dreitägigen Event mit Freien Trainings am Freitag, dem Qualifying beider Klassen am Samstagmorgen und jeweils ein Rennen pro Serie am Samstag und Sonntag. Beim zweitägigen Format gibt es am Samstag das Training, Qualifying und zwei Rennen der EuroNASCAR-2-Meisterschaft und am Sonntag das gleiche Programm in der EuroNASCAR-PRO-Serie.

Außerdem wird die Anzahl der Mechaniker pro Auto limitiert werden. Um die Ansteckungsgefahr zu verringern, werden alle Briefings an der Strecke digital ablaufen. So hofft die NWES, große Menschenansammlungen vermeiden zu können. Laut NWES-Präsident steht die Serie stetig im direkten Austausch mit den lokalen Behörden, um schnellstmöglich auf neue Situationen reagieren zu können.

Galpin setzt dabei auf die Unterstützung der amerikanischen NASCAR-Serie, die in den USA schon im Mai wieder Rennen ausgetragen hat. Das Konzept der Amerikaner hat sich in den vergangenen Wochen bewährt, sodass sogar eine limitierte Anzahl an Zuschauern bei den Rennen zugelassen wurden. Im Fahrerfeld gab es mit Jimmie Johnson und Austin Dillon bisher zwei positive COVID-19-Tests, weshalb beide jeweils ein Rennen verpasst haben.

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