Am Pfingstmontag kam es zu einer fulminanten Rückkehr am Raceway Venray: Die Saloon Stockcar sind zurück – Jedoch mit britischen Reglement

Vor dem Bau der neuen Strecke am Raceway Venray waren die Saloon Stockcar ein fester Bestandteil des Programms. Die Vollkontakt-Klasse ist bei den Zuschauern wegen der spektakulären Rennen sehr beliebt, denn schubsen, drehen und crashen sind erlaubt. An Pfingsten gaben die 2l Saloon Stockcar in Venray ihr Comeback – diesmal aber unter britischem Reglement, weshalb die Rennen im Uhrzeigersinn durchgeführt wurden.

Die Läufe konnten sich sehen lassen! Trotz der unbeliebten Lärmschutzmauer, die es aber erst ermöglicht, dass in Venray Autospeedway-Rennen gefahren werden können, gab es spannende Rennen mit viel Kontakt und eine Menge Drehern – ganz im Sinne der Zuschauer. Einschläge in die Lärmschutzmauer blieben in der Regel aus, obwohl die Piloten sehr aggressiv zu Werke gingen. Es war ein gelungenes Comeback der Stockcar-Serie am Raceway Venray.

In der Tageswertung setzte sich Bart Wouters mit 32 Punkten gegen seine Konkurrenten durch. Auf Platz zwei landete Nick Antwerpen mit 30 Punkten. Der junge Deutsche zeigt in den sozialen Medien eine Menge Einsatz, um die Serie bekannter zu machen. Den dritten Platz sicherte sich Jeremy van der Kraats, direkt vor Saloon-Stockcar-Routinier Bas Haagen. Die Top 5 komplettierte Frank van Riet.

Die Saloon Stockcar werden im Jahr 2018 noch zwei Rennen in Venray austragen – einmal beim Finale im Oktober und beim Weihnachtsrennen am zweiten Weihnachtsfeiertag. Die Serie gastiert außerdem in Ter Apel, Posterholt und auf dem Dirt-Track in Emmen. Mit rund 20 Teilnehmern weist die Klasse ein starkes Teilnehmerfeld auf, das Action und Spannung garantiert.