Hans-Jürgen Hummen startet am 17. April 2017 in sein 2. Jahr in der LMV8-Ovalserie am Raceway Venray. Für die neue Saison hat der Deutsche bereits klare Ziele.

Beim Testtag am 1. April saß Hummen erstmals wieder in seinem Rennfahrzeug. Genutzt wurde das Setup aus dem Jahr 2016 sowie alte Reifen. Es sei vor allem darum gegangen, zu schauen, ob das Auto technisch im einem optimalen Zustand sei, verriet Hummen gegenüber leadlap.de.

„Wir haben zusammen mit Hendriks Motorsports das ganze Auto untersucht“, fügte er hinzu. „Es ist alles gut! Die Frage ist jetzt aber, was wir am Setup machen werden.“

Die Ziele für die Saison 2017 hat Hummen ebenfalls bereits klar definiert: „Wir wollen wieder in die Top 10 kommen, aber vielleicht ist sogar ein Top-5-Resultat möglich.“

Aufgrund des neuen Asphalts in den Kurven glaubt der LMV8-Pilot, dass es vor allem auf den Zustand der Reifen ankommen wird. Zur Erinnerung: Pro Renntag darf ein Pilot nur 2 neue Reifen (Achtung! Keine Sätze) kaufen. Daher ist das Reifenmanagement von großer Bedeutung.

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Auch die Wahl des Reifendrucks sei enorm wichtig und ein echter Balanceakt. Das Team plant, verschiedene Einstellungen zu testen, um den optimalen Druck herauszufinden.

Der 17. April ist dann für Hummen und sein Team  der Tag der Wahrheit: Beim Saisonstart werden sie sehen, ob die Optimierungen und das Feintuning am Setup die erhofften Resultate bringen. Natürlich schläft die Konkurrenz nicht, weshalb es für den erfahrenen Ingenieur sicher nicht einfach wird.

Mit neuen Sponsoren in die neue Saison

Wer sich das neu designte Auto von Hummen anschaut, erkennt, dass viele neue Firmenlogos auf dem Camaro zu sehen sind. Gerade im Breitensport, in dem die Preisgelder nicht ausreichen, um die Kosten einer Saison zu decken, ist die Unterstützung durch Partner sehr wichtig.

Hummen sagte, er sei in der kommenden Saison, was die Sponsoren betrifft, sehr gut aufgestellt. Er habe einige sehr kompetente und starke Unterstützer gefunden, die ihn auf seinem Weg begleiten werden.

Er fügte hinzu: „Ich bedanke mich bei all meinen Sponsoren, Helfern und Unterstützern. Ohne sie ist der Rennsport nicht möglich.“