Nach spannenden 400 Runden auf dem Richmond International Speedway feierte Carl Edwards seinen zweiten NASCAR-Sieg in Folge. In der letzten Kurve des Rennens überholte er seinen Gibbs-Teamkollegen Kyle Busch und gewann das Rennen.

Edwards dominierte das Rennen von Beginn an. Schnell sammelte er viele Führungsrunden und machte klar, dass er der Fahrer ist, den es zu schlagen gilt. Teamkollege Kyle Busch war ebenfalls in einem guten Fahrzeug unterwegs.

Nicht richtig ins Rennen kamen die Hendrick- und Penske-Piloten. Joey Logano und Brad Keselowski fuhren stetig in den Top 20, schienen aber nicht schnell genug zu sein, um an der Spitze zu fahren. Dale Earnhardt Jr., der das Xfinity-Series-Rennen am Vorabend gewann und Jimmie Johnson hielten sich zwar in den Top 10 auf, aber ihnen war es nicht möglich, sich an der Spitze zu etablieren.

In der zweiten Rennhälfte war es Kurt Busch, der sich in die Schlange der Spitzenfahrer einreihte. Der Stewart-Haas-Pilot verbrachte einige Runden an der Spitze und schien, um den Rennsieg zu fahren. Nach dem finalen Boxenstopp fiel er jedoch aus unerklärlichen Gründen weit zurück. Das Team bestätigte, keine Änderungen am Fahrzeug vorgenommen zu haben, aber dennoch lief das Auto nicht mehr optimal.

In der letzten Runde führte Kyle Busch das Feld an, dicht gefolgt von Edwards. In der ersten und zweiten Kurve griff Edwards seinen Toyota-Kollegen an, musste sich jedoch vorerst geschlagen geben. In der letzten Kurve setzte er zum entscheidenden Manöver an: Er traf Busch am Heck und drängte ihn so weit nach außen, um innen an seinem Teamkollegen vorbeizufahren. Edwards gewann, während Busch sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben musste.

In der nächste Woche findet das NASCAR-Cup-Rennen auf dem Talladega Superspeedway statt. Nach einigen Rennen auf Short-Tracks, messen sich die Fahrer dann auf einer Restrictorplate-Strecke.