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IndyCar-Newsflash: Alonso und McLaren gehen getrennte Wege

Chris Owens

In der IndyCar-Serie geht es Mitte März wieder auf Punktejagd – Wir blicken auf die neuesten Entwicklungen in der amerikanischen Formelserie

In eigener Sache: Am 15. März startet die NTT IndyCar Series in ihre 25. offizielle Saison. Vor dem Saisonauftakt in St. Petersburg, Florida, versorgt euch ‘Leadlap.de’ ab sofort mit den aktuellen Entwicklungen und Gesprächsthemen rund um die amerikanische Traditionsrennserie.

Fernando Alonso beendet Zusammenarbeit mit McLaren

Ein Paukenschlag ist die Nachricht, dass Fernando Alonso die Jagd nach der Triple Crown nicht erneut mit McLaren angehen wird. 2017 spannten McLaren, Alonso und Andretti noch zusammen ein Projekt für das Indy 500, in dem Alonso konstant in der Spitzengruppe mitfuhr. Ein Motorschaden in der Schlussphase verhinderte jedoch eine mögliche Sensation.

2019 kehrten Alonso und McLaren zurück nach Indianapolis, dieses Mal jedoch ohne Unterstützung von Andretti. Nach einer Vielzahl von Pleiten, Pech und Pannen bei der Vorbereitung, und dem Mangel an Indy-Erfahrung innerhalb des McLaren-Teams scheiterte Alonso bereits an der Qualifikation für das Rennen.

In diesem Jahr möchte der ehrgeizige Spanier scheinbar nichts dem Zufall überlassen, weshalb er in Verhandlungen steht, die erfolgreiche Kooperation mit Andretti Autosport für die 104. Ausgabe des Indy 500 wieder aufzunehmen.

„Es ist noch nicht unter Dach und Fach, aber es sieht ziemlich gut aus“, so Teamchef Michael Andretti kürzlich gegenüber ‘Racer.com’. Eine Voraussetzung scheint jedoch zu sein, dass Alonso und Andrettis Motorenlieferant Honda ihr Tischtuch kitten können.

Robert Wickens kann nach Horror-Unfall wieder eigenständig gehen

Im August 2018 verunglückte Robert Wickens auf dem Pocono Raceway schwer, als sein SPM-Bolide nach einem Kontakt mit Ryan Hunter-Reay mit rund 300 Kilometer pro Stunde in die Fangzäune einschlug und völlig zerstört wurde. Neben Brüchen in beiden Beinen und Händen, vier gebrochenen Rippen und einer Lungenquetschung erlitt Wickens auch schwere Rückenmarksverletzungen. Seither auf einen Rollstuhl angewiesen, tastet sich der tapfere Kanadier Stück für Stück zurück zur Genesung.

Auf seinem Instagram-Kanal postete der 30-Jährige nun ein Video (SIEHE HIER: https://www.instagram.com/p/B7b60R0nhP0/), wie er aus eigener Kraft einige Schritte bewältigt. “Es fühlt sich an, als ich hätte ich jahrelang nichts anderes gemacht! Ich bin glücklich, dass ich seit vier bis sechs Wochen mein Gleichgewicht immer besser halten kann. Hoffentlich ist das ein Zeichen, was 2020 kommen wird. Die Schinderei hört niemals auf!”, so der frühere DTM-Star.

McLaren übernimmt SPM, Hinchcliffe auf Cockpit-Suche

Nach dem wenig geglückten Indy-500 Auftritt des McLaren-Teams im Jahr 2019, hat das Team in Schmidt Peterson Motorsport einen starken und erfahrenen Partner gefunden. Nun unter dem Namen ‘Arrow McLaren SP’ bekannt, geht die Partnerschaft außerdem mit einer neuen Fahrerpaarung in die Saison 2020. Oliver Askew sowie “Pato” O’Ward gehen ab sofort auf Punktejagd und lösen somit Marcus Ericsson und James Hinchcliffe ab.

Während Ericsson sich einen Top-Platz neben Scott Dixon bei Chip Ganassi Racing gesichert hat, scheint “Hinch” schlechte Karten auf einen Vollzeit-Platz im Jahr 2020 zu haben. Immerhin verkündete der beliebte Kanadier kürzlich, dass er mit “Genesys” einen wichtigen Finanzpartner gefunden habe und somit zuversichtlich sei, beim Indy-GP und Indy 500 im Mai als Gaststarter anzutreten.

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