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Marcel Berndt geht im Jahr 2019 auf Welttournee

© Marcel Berndt

32 Rennwochenenden und vier Kontinente: Marcel Berndt plant im Jahr 2019 eine echte Welttournee – Der Berliner wird sowohl auf Ovalen als auch Rundkursen starten

Marcel Berndt hat sich für die Saison 2019 ein Mammutprojekt vorgenommen. Der Rennfahrer aus Berlin wird auf insgesamt vier verschiedenen Kontinenten an rund 32 Rennwochenenden teilnehmen. Er wird dafür die unterschiedlichsten Länder bereisen und zahlreiche Fahrzeuge bewegen. Berndt plant, sowohl auf Ovalen als auch auf Rundkursen zu starten.

Im Ovalrennsport möchte Berndt vor allem in Australien auf sich aufmerksam machen. Er hat bereits in der Saison 2018 einige Rennen in „Down Under“ bestritten und einige Erfolge eingefahren. Im Jahr 2019 wird er auf Dirt-Tracks und auch auf Rundkursen in den Australian Nationals an den Start gehen. In den USA erwartet ihn in Wisconsin ein Rennen bei den US Nationals auf einem Dirt-Track.

In Thailand wird Berndt als Gaststarter im Tourenwagen am Steuer sitzen. Der Berliner wird am Lauf der TCR Asia teilnehmen, der auf einem Straßenkurs stattfinden wird. In Europa wird er weiterhin im Formel Toyota zu sehen sein. Außerdem plant er Starts in der britischen Midgets-Serie. Auf der Insel will er des Weiteren die UK-Modified-Läufe auf den Dirt-Tracks mitnehmen.

Im französischen Pau, wo das bekannte Formel-3-Rennen stattfindet, wird Berndt in der Legends-Car-Serie einen Start hinlegen. In der dänischen Legends-Car-Meisterschaft will er in Kopenhagen auf die Jagd nach dem Sieg gehen. In Brands Hatch steht das Finale der Formel Ford auf dem Programm.

Außerdem darf sich der 30-Jährige auch zwei ganz besondere Testfahrten freuen: Er wird in Großbritannien einen Renn-Truck steuern und plant in Lelystad einen Stockcar-F1-Test. In Australien erwartet ihn ein Test in einem waschechten Supercars-Boliden. Des Weiteren hat Berndt sein Engagement in der Formel Student für die TU Berlin verlängert.

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