Marconi Abreu erlebte beim NASCAR GP von Italien am Autodromo di Franciacorta eine Achterbahn der Gefühle – der Brasilianer sicherte sich am Sonntag den Sieg in der Challenger Trophy

Der MRT-Nocentini-Pilot Marconi Abreu spult in der NASCAR-Euroserie 2018 wie im Vorjahr ein hartes Doppelprogramm ab. Der Brasilianer startet sowohl in der ELITE 1 als auch in der ELITE 2. Mit einem Sieg in der Challenger Trophy in der ELITE 1 und einem Top-10-Ergebnis in der ELITE 2 am Sonntag hatte der erfahrene Brasilianer am italienischen Autodromo di Franciacorta ein gutes Wochenende.

Am Samstag lief es für den Publikumsliebling noch nicht ganz rund: Im ELITE-1-Rennen reichte es für ihn in seiner gewohnten Startnummer 47 nur für Rang 24. Der ELITE-2-Lauf war etwas besser – immerhin kam er auf Rang 13 ins Ziel. Am Sonntag drehte Abreu aber so richtig auf und sicherte sich in der ersten Division der EuroNASCAR den Sieg in der Challenger-Wertung – mit Platz elf. In der ELITE 2 sicherte er sich mit Rang neun ein wichtiges Top-10-Ergebnis.

Gegenüber EuroNASCAR-Kommentator Mark Werrell sagt der Brasilianer: „Es war ein großartiges Wochenende. Es war für mich wirklich nicht einfach, da es ein harter Kampf war. Das Auto lief nicht optimal und wir hatten einige große Problemen zu lösen.“ Ein Crash hatte das Team zurückgeworfen. Jedoch gelang es der MRT-Mannschaft das Auto über Nacht wieder zu reparieren.

„Die Fans haben mir eine Menge Energie gegeben und mich aufs Podium getrieben“, so der Brasilianer. „Es ist einfach fantastisch.“ Im ELITE-1-Rennen am Sonntag hat Abreu gezeigt, was er drauf hat: Er fuhr von Startpatz 24 los und beendete das Rennen auf Rang elf – und Platz eins in der Challenger Trophy. „Ich hoffe, das Resultat in Brands Hatch wiederholen zu können“, gibt sich Abreu kämpferisch. „Mein Ziel ist es, mich Stück für Stück immer weiter zu entwickeln.“