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MotorvisionTV Winter Series: Mark und Kresin erleben lehrreiches Finale

Am vergangenen Sonntag fand das Finale der MotorvisionTV Xtreme Winter Series am virtuellen Michigan International Speedway statt – Stefan Kresin und Christopher Mark repräsentierten leadlap.de im letzten Rennen der Wintermeisterschaft.

Die MotorvisionTV Xtreme Winter Series ist in den Büchern und beim Finale am virtuellen Michigan International Speedway standen für leadlap.de Stefan Kresin und Christopher Mark am Start. Kresin hatte sich in den vorigen Rennen stetig verbessert und sich letztendlich für den letzten Lauf der Meisterschaft für Grid 1 qualifiziert. Für beide iRacing-Neulinge war es ein lehrreicher Saisonabschluss.

#79 Stefan Kresin

Kresin schaffte im Pre-Qualifying den Sprung ins erste Grid und war damit erstmals in der Topdivision der Serie vertreten. Im Qualifying bestätigte der SimRacing-Rookie seinen Aufwärtstrend, indem er sich für Startplatz 16 qualifizierte. Auch der Start verlief für Kresin äußerst gut, weil er von Beginn an die Pace der Top 20 mitgehen konnte. „Zur Rennmitte hatte ich dann aber mit dem rechten Vorderreifen zu kämpfen“, so der leadlap.de-Fahrer. „Ich musste reagieren, weshalb ich einige Plätze verlor.“

Nach einer Caution zeigten Kresin und Mark, was es heißt, im Team zu fahren. Die beiden lagen direkt hintereinander und arbeiteten nach der Grünen Flagge zusammen. So schafften sie es, sich nach und nach an die Spitze zu arbeiten. „Ich habe es dann übertrieben und mir den Truck an der Mauer beschädigt“, so Kresin weiter. „Mit Stopps habe ich das Auto notdürftig reparieren lassen.“

Nach dem Re-Start erwischte es Kresin kalt: Vor ihm krachte es, weshalb er in einen heftigen Unfall verwickelt wurde. Mit dem demolierten Auto fuhr er immerhin noch auf Platz 22 ins Ziel. Er kommentiert: „Die Winter Series war für mich sehr lehrreich und ich freue mich schon auf den Start in der Xtreme Series.“ Die Winter Series beendete Kresin auf Gesamtplatz 39.

#57 Christopher Mark

Mark zeigte im Qualifying eine starke Leistung: Der iRacing-Neuling qualifizierte sich für Startplatz neun und erwischte einen guten Start ins Rennen. „Diesmal bin ich nicht so vorsichtig losgefahren und das hat mir geholfen“, sagt er. „Ich pendelte mich in den Top 10 ein und genoss den langen Stint unter Grün. Es hat großen Spaß gemacht, weil wir auch auf den Reifenverschleiß achten mussten. Ich konnte die Pace der Spitze eigentlich gut mitgehen.“

Zwischenzeitig schaffte es Mark sogar, die schnellste Rennrunde zu fahren. Kurz vor Schluss gab es dann eine Caution, in der Mark an die Box kam. Aufgrund eines schlechten Stopps kam er auf Platz zehn zurück auf die Strecke. Nach dem Re-Start schlug dann aber der Fehlerteufel zu. „In Kurve 1 bin ich zu weit nach rechts gekommen, weshalb das Auto Schaden genommen hat“, so Mark. „Ich habe dadurch viel Zeit verloren. Ich bin auf Platz 25 zurückgefallen, was sehr ärgerlich war. Außerdem konnte ich dann die Pace nicht mehr so richtig mitgehen.“

YouTube: Das Michigan-Rennen auf MotorvisionTV

Aufgrund eines Zwischenfalls vor Mark musste er unter die gelbe Linie ausweichen. iRacing sah das als unerlaubtes Überholmanöver an. Die Folge war eine Strafe, die Mark nicht mehr absitzen konnte, weil keine Zeit mehr blieb. Obwohl er in den Top 10 ins Ziel kam, wurde er nur auf Rang 25 gewertet. In der Gesamtwertung reichte es für Platz 16. „In der MotorvisionTV Xtreme Series will ich erst einmal vie lernen, um 2020 angreifen zu können“, gibt sich Mark kämpferisch. „Ich freue mich schon meinen Saisonstart.“

André Wiegold und Michael Franke mussten das Finale aus persönlichen Gründen ausfallen lassen. Während Franke letztendlich auf Platz 21 gewertet wurde, reichte es für Wiegold für Platz 43. Mark und Kresin werden möglichst viele Rennen in der MotorvisionTV Xtreme Series fahren. Wiegold wird hingegen als Gaststarter in der Serie starten. Franke wird stand jetzt voraussichtlich an offiziellen iRacing-Rennen für leadlap.de auf der Strecke zu sehen sein.

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