Am vergangenen Wochenende gastierte die NASCAR Euro Series auf dem Tours Speedway in Frankreich, der auf dem Parkplatz eines bekannten Möbelhauses gebaut wurde. Für die Teams war dies die zweite und gleichzeitig letzte Station auf einem Oval in der Saison 2016.

Elite 1 – Gabillon mit Doppelsieg

Beim ersten Rennen der Elite 1 am Samstag setzte sich der Lokalmatador Frederic Gabillon gegen seine Konkurrenz durch. Der Franzose legte einen phänomenalen Start-Ziel-Sieg hin, bei dem er keinerlei Fehler machte. Auf dem zweiten Platz landete der Italiener Riccardo Geltrude im Ford Mustang. Das Podium komplettierte Thomas Ferrando aus Frankreich.

Für das Renauer Team aus Österreich startete Willy Gruber. Er platzierte seinen Chevrolet SS auf dem zwölften Platz.

Gabillon stand auch im zweiten Rennen an der Spitze der Wertung. Der Franzose ließ am Sonntag Ferrando und Nicola Rocca hinter sich. Mit dem Doppelsieg sicherte er sich zudem die Tabellenführung. Anthony Kumpen ladete im zweiten Rennen auf der fünften Position.

Gruber verbesserte sich im zweiten Rennen und fuhr mit seinem Renauer-Chevolet auf den elften Platz. Viel Pech hatte Borja Garcia, der bereits früh im Rennen ausschied und seine Siegchancen begraben musste.

Elite 2 – Geltrude und Longin siegen in Frankreich

Im ersten Rennen der Elite 2 gewann der Italiener Geltrude, der ebenfalls in der Elite-1-Wertung teilnimmt. Er platzierte seinen Ford Mustang vor Ferrando und Tabellenführer Stienes Longin.

Der Deutsche Justin Kunz zeigte im ersten Rennen eine ordentliche Leistung und kam auf dem zehnten Platz über die Ziellinie. Gruber, der ebenfalls in der Elite-2-Wertung antrat, landete auf Position 15.

Im zweiten Rennen dominierte erneut Longin. Der Spitzenreiter aus Belgien setzte sich gegen Ferrando und Hugo Bec durch und baut damit seine Tabellenführung weiter aus. Bisher überzeugte Longin in der aktuellen mit sensationellen Leistungen und ist der heißeste Kandidat für die Meisterschaft in der Elite 2.

Kunz schaffte es, im zweiten Rennen in der Führungsrunde zu bleiben und kam auf der elften Position ins Ziel. Der junge Deutsche wurde in der Rookie-Wertung mit diesem Ergebnis Dritter. Direkt vor ihm platzierte sich der Österreicher Gruber im Renauer-Chevrolet.