Solaris Motorsport ist beim Lauf der NASCAR-Euroserie im britischen Brands Hatch erstmals aufs Podium gefahren – Francesco Sini kam in der ELITE-1-Division auf Rang drei ins Ziel

Solaris Motorsport hat gleich in seiner EuroNASCAR-Debütsaison das erste Podium geholt. Im britischen Brands Hatch fuhr ELITE-1-Pilot Francesco Sini am Samstag auf den dritten Platz. Dabei profitierte der Italiener von einer Strafe gegen Marc Goossens, der dadurch von Platz zwei auf Rang 17 gerutscht war. Außerdem setzte Solaris Motorsport vor rund 50.000 Zuschauern erstmals den neuen Chevrolet Camaro in der NASCAR-Euroserie ein.

„Erstes Rennen im Camaro und gleich das erste Podium, noch Fragen?“, witzelt Sini nach dem Rennen. „Ich bin sehr glücklich über das Ergebnis. Wir waren das ganze Wochenende schnell und wettbewerbsfähig – und das auf einer uns unbekannten Strecke.“ Das Resultat widmet Sini seinem Ingenieur, der in Brands Hatch nicht mit von der Partie sein konnte. Seine gute Arbeit am Fahrzeug und Setup habe dem Team das erste Podium in der EuroNASCAR eingebracht.

Sini lobte außerdem die EuroNASCAR und die Offiziellen des Circuits Brands Hatch für das gelungene Event. Er sagt: „50.000 Menschen an der Strecke, Fans soweit das Auge reicht, tolle Autogrammstunden und viele Familien mit ihren Kindern: unsere Show ist etwas ganz Besonderes.“ Sini habe es genossen, vor so vielen Menschen Rennen zu bestreiten. Das Event in Brands Hatch hat sicher einen ganz besonderen Platz im Herzen des Teams eingenommen.

Flickr: Die Fotos vom EuroNASCAR-Wochenende in Brands Hatch

Teamchef Roberto Sini ist mit dem Auftritt seiner Mannschaft in Großbritannien ebenfalls mehr als zufrieden. Er sagt: „Die harte Arbeit hat sich endlich ausgezahlt. Francesco hat ein tolles Rennen geliefert und endlich hatten wir einen Lauf, ohne Probleme.“ Nachdem Solaris nur wegen der Strafe gegen Goossens auf dem Podium gelandet ist, hat sich Roberto Sini ein neues Ziel gesetzt: „Wir wollen auf der Strecke in die Top 3 fahren.“ Das Level in der NASCAR-Euroserie sei aber extrem hoch, weshalb es kein einfaches Unterfangen werden wird. Er sagt: „24 Fahrer wurden im Qualifying durch weniger als eine Sekunde getrennt. Das zeigt wie unglaublich hart der Wettbewerb hier ist.“

Am 30. Juni bis 1. Juli reisen die Teams nach Frankreich. Auf dem Tours Speedway wird die erste Oval World Challenge ausgetragen. Das Format ist vom Daytona 500 inspiriert, weshalb es auf dem kleinen Oval noch mehr Rennen als üblich ausgetragen werden. Für Solaris Motorsport ist das Rennen auf dem Short-Track eine völlig neue Herausforderung.