Das Team Racing Total hatte eigentlich geplant, am Lauf der NASCAR-Euroserie im italienischen Franciacorta teilzunehmen. Der Plan gerät jedoch ins Wanken.

Das NASCAR-Euroteam aus Deutschland ist seit dem Lauf im englischen Brands Hatch fester Bestandteil des europäischen NASCAR-Ablegers. Ob es am Halbfinale in Franciacorta teilnehmen wird, steht doch noch in den Sternen.

Auf der offiziellen Facebook-Seite des Teams heißt es: „Unser Einsatz bei den Playoffs der NASCAR-Euroserie in Franciacorta gerät wieder ins Wanken. Ein potentieller Sponsor hat wieder einen Rückzieher gemacht und möchte sich vielleicht erst fürs nächste Jahr engagieren.“

„Der Platz des 2. Fahrers in der Elite 2, ist auch noch nicht vergeben, da sich Nicki Petersen, trotz der guten Leistungen mit uns in Hockenheim, nach einem noch besseren Team umschauen möchte.“

„Schade eigentlich, da wir mit seinen Leistungen richtig zufrieden waren und es eine super Basis fürs nächste Jahr hätte sein können. Aber vielleicht überlegt er es sich doch noch einmal.“

Aufgeben kommt fürs das Team rund um Teamchef Hubertus Heyman und Stammpilot Marko Stipp nicht in Frage. Sie haben bereits 1. Ideen, um den Start zu sichern.

„Vielleicht müssen wir doch noch eine Fan-Paket-Geschichte einläuten, durch die uns interessierte Fans unterstützen und wir mit diesem Beitrag dann doch noch in Italien und Zolder starten können.“

„Jedenfalls hätten wir bei der Teilnahme, an diesen beiden Playoff-Finals mit doppelter Punktvergabe, realistische Chancen, in der Teamwertung zum Saisonende unter den top 10 zu landen. Auch Marko hätte noch realistische Chancen, die Challenger Trophy zu gewinnen.“

Gerade der Sieg in der Challenger Trophy wäre für das Team ein Seegen, weil so die kommende Saison gesichert werden könnte.

Teamchef Heyman fügte hinzu: „Dies würde ihm einen Gaststart in den USA bringen oder unserem Team einen erheblich Startgeldzuschuss fürs nächste Jahr, was einem Sponsoring gleich käme. Mal sehen was sich in den nächsten 2 Wochen noch alles tut.“