Für die neue Saison führt die NASCAR ein Charter-System für 36 Teams ein. Ziel ist es, die Wirtschaftlichkeit der Teams zu stärken und somit langfristige Sicherheit zu gewähren. Zudem schrumpft das Feld von 43 auf 40 Fahrer.

Franchise-Systeme sind in den USA im Top-Sport nicht mehr wegzudenken. Nun hat auch die NASCAR sich zu einem ähnlichen System entschieden. 36 Teams gelten nun als Franchise-Nehmer und erhalten somit eine Garantie für Startplätze in den Rennen der ganzen Saison.

Gleichzeitig hat NASCAR das Feld von 43 auf 40 Fahrern eingekürzt. Somit kämpfen die anderen Teams, die keinen Charter-Vertrag erhalten haben, um einen  der vier übrigen Plätze im Rennen.

Das Charter-System gilt für neun Jahre. Die Teams erhalten langfristige Sicherheiten und werten ihren Marktwert auf. Für Sponsoren ist ein Engagement lukrativer und sicherer. Die Wirtschaftlichkeit der Teams wird gestärkt und langfristige Planungen ermöglicht. Die Konkurrenz-Dichte der Teams soll mit dem System ebenfalls positiv beeinflusst werden.

Die Charter-Verträge können von den Besitzer an andere Team-Besitzer verkauft werden. Somit erhält allein der Charter-Platz einen eigenen monetären Wert. Neue Team-Besitzer haben die Möglichkeit bei Inhabern von Charter-Verträgen einen solchen Vertrag abzukaufen. Die Käufe sollen absolut transparent verlaufen.

Die Charter-Verträge wurden aufgrund der Beteilung der Teams in der Saison 2013 vergeben. Nicht dabei sind somit sehr junge Teams. wie die #19 von Carl Edwards oder die #41 von Kurt Busch. Jedoch wäre es möglich, dass für die beiden Fahrer Charter-Verträge von anderen Inhabern gekauft werden. Aufgrund der Auflösung des Teams von Michael Waltrip, das zwei Charter-Vertäge erhalten hat, sind bereits Verträge auf dem Markt zu haben.

Mit dem Charter-System geht die NASCAR den typischen amerikanischen Weg im Sport. Franchise-Systeme haben sich in den Top-Ligen der USA bewährt. Wie sich die NASCAR mit dieser Neuerung verändert, bleibt abzuwarten.