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NASCAR-Weekly: Gehälter der Mitarbeiter gekürzt, Martinsville auf der Kippe

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Die USA sind das neue Zentrum der Coronavirus-Pandemie – NASCAR musste reagieren und Gehälter kürzen – Außerdem steht die Wiederaufnahme der Meisterschaft in Martinsville auf der Kippe

Aufgrund der anhaltenden globalen Coronavirus-Krise ist in den USA aktuell nicht an Rennsport zu denken. Das Land ist zum neuen Epizentrum der Pandemie geworden, da die Fallzahlen rasant anwachsen. NASCAR wird deshalb wohl länger auf die Wiederaufnahme der Meisterschaft warten müssen, als geplant. Das Rennen in Martinsville steht bereits auf der Kippe. Auch wirtschaftlich musste die Organisation reagieren: Es wurden Gehälter der Mitarbeiter gekürzt.

Das Rennen in Martinsville war für den 9. Mai geplant, jedoch scheint die Krise bis dahin noch lange nicht überstanden zu sein. Die Rennen in Atlanta, Texas, Bristol, Richmond, Talladega und Dover wurden bereits verschoben, neue Termine gibt es noch nicht. Dennoch hält NASCAR daran fest, alle Rennen zu veranstalten. Dazu erwägt die Serie, Rennen unter der Woche und weitere Double-Header wie in Pocono zu veranstalten.

Die Corona-Krise hat auch Einfluss auf die Einführung des “Next Gen”-Autos, das im Jahr 2021 erstmals eingesetzt werden sollte. Jedoch sind auch die Tests zum Erliegen gekommen, weshalb NASCAR die Einführung des neuen Modells auf das Jahr 2022 verschoben hat – ähnlich wie die Formel 1.

Um das Racing zumindest ansatzweise am Leben zu erhalten, hat NASCAR eine SimRacing-Meisterschaft gegründet, an der viele bekannte Namen der NASCAR-Welt teilnehmen. Neben den aktuellen Fahrern sind auch Legenden wie Dale Earnhardt Jr. und Bobby Labonte mit von der Partie. Das virtuelle Rennen in Texas gewann zuletzt Timmy Hill.

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