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NASCAR-Weekly: Wechsel zur Zentralmutter, Bowman gewinnt

Katelyn Mulcahy/Getty Images

In den vergangenen Tagen hat NASCAR eine wichtige Entscheidung für die Cup-Serie ab der Saison 2021 getroffen: Das “Next Gen”-Auto wird mit einer Zentralmutter ausgestattet

NASCAR Cup Series

William Byron hat in Fontana einen zweitägigen Test mit dem “Next Gen”-Auto für die Cup-Saison 2021 absolviert. Diese Variante soll sehr nah an der finalen Spezifikation des neuen Boliden gewesen sein. Dabei hat NASCAR eine elementare Entscheidung getroffen: die fünf Radmuttern sind Geschichte, weil ab dem Jahr 2021 eine Zentralmutter zum Einsatz kommen wird.

Grund dafür sind die neuen 18-Zoll-Alufelgen. Um die Sicherheit der Fahrer zu gewährleisten, musste laut NASCAR die sinnvollste Lösung zur Befestigung des Rades genommen werden, also die Zentralmutter. An den Boxenstopps soll sich aber nichts ändern: die Mannschaften müssen noch immer über die Mauer springen, beide Seiten mit dem Wagenheber abarbeiten und mit der Tankkanne tanken.

Während die Saison 2021 ihre Schatten vorauswirft, hat Alex Bowman ein munteres Rennen am Auto Club Speedway in Fontana, Kalifornien, gewonnen. Der Hendrick-Pilot setzte sich in einem spannenden Lauf gegen die Konkurrenz durch und sicherte sich seinen zweiten Karrieresieg. Damit haben Toyota, Ford und Chevrolet die Siege in den ersten drei Rennen paritätisch untereinander aufgeteilt.

NASCAR Xfinity Series

In der NASCAR Xfinity Series hat Harrison Burton seinen ersten Sieg auf nationaler Ebene eingefahren. In Fontana zeigte der 19-jährige Sohn von NASCAR-Veteran Jeff Burton eine starke Vorstellung, die in einem ersten Platz mündete.

Es war erst sein zwölfter Start in der zweiten NASCAR-Liga und da er zu den regulären Fahrern der Serie gehört, ist er auch der erste Pilot in der Saison, der sich einen Platz in den Playoffs 2020 gesichert hat. Riley Herbst wurde vor Austin Cindric, Ryan Sieg und Justin Haley Zweiter.

NASCAR Gander RV & Outdoors Series

In der vergangenen Woche hatten Kevin Harvick und der Geschäftsführer des Seriensponsors Gander RV & Outdoors ein Kopfgeld in Höhe von insgesamt 100.000 US-Dollar auf Kyle Busch ausgesetzt.

Jetzt hat auch Chris Larsen von Halmar International ein Preisgeld ausgelobt. Der entscheidende Unterschied: Während Harvick auch Fahrer aus der Cup oder Xfinity-Series belohnen würde, wenn sie den Gibbs-Piloten in der dritten NASCAR-Liga schlagen, sind die 50.000 US-Dollar von Larsen nur für Truck-Piloten gedacht, wenn sie Busch in Atlanta besiegen.

Zudem ist Busch nicht das einzige Ziel für Larsen. Das Kopfgeld ist auf jeden Cup-Piloten ausgesetzt, allerdings, nur wenn auch der zweifache Cup-Champion am Start ist und am Ende noch fährt. „Wir lieben Kyle. Er ist ein wahrer Kämpfer! Aber wir haben so viele talentierte Teams in der Truck-Series. Wir wissen aus erster Hand, wie hart sie arbeiten“, erklärt Larsen in einem Statement auf Facebook. “Wir wollen die Fahrer und Teams, die das Fundament der Serie bilden, damit belohnen.”

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