Die National Hotrods sind ein fester Bestandteil der europäischen Autospeedway-Szene. In den vergangenen 15 Jahren schwankten die Teilnehmerzahlen stark. Während am Anfang und in der Mitte der 2000er-Jahre im Schnitt über 15 Fahrzeuge am Start gestanden hatten, reduzierte sich diese Zahl in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts stark. 

Der Vorsitzende der Niederländischen Fahrergemeinschaft der National Hotrods (NHRRG) Dieter Goldhausen begründet den Rückgang: „Zu dieser Zeit gab es viel Unruhe in der Klasse. Einige haben sich deshalb abgewendet oder haben ganz aufgehört. Auch die Kosten für die Teams waren ein wichtiger Grund, warum die Teilnehmerzahlen schrumpften.“

Seit einigen Jahren steigt die Teilnehmerzahl in der traditionsreichen Rennserie wieder. Vor allem auf dem Raceway Venray nehmen oftmals über zehn Fahrer an den Rennen teil. Goldhausen sagt: „Unser Verband NHRRG und der Pilot John van den Bosch haben einen großen Anteil an der positiven Entwicklung. Wir sind auf die Organisatoren von der Strecke in Ter Apel zugegangen und haben erreicht, dass die National Hotrods in der Superklasse teilnehmen durften.“

© Volkan Avci (leadlap.de)

© Volkan Avci (leadlap.de)

„Trotz der Nachteile aufgrund der Motorisierung, war es Hotrod-Fahrern möglich, Rennen zu gewinnen. Deshalb haben sich viele Piloten der Superklasse Hotrods gekauft und nehmen seit dem an Rennen der National Hotrods teil. Es ist jedoch noch mehr möglich. Auch wenn die Entwicklung zu begrüßen ist, möchte ich gerne mehr Fahrzeuge auf den verschiedenen Ovalen sehen.“

Goldhausen betont, um mehr Fahrzeuge auf die Strecken zu locken, müsse sich die Zusammenarbeit mit den Veranstaltern verbessern. Daran arbeite die NHRRG, um die besten Voraussetzungen für die Teilnahme in der Klass zu gewährleisten. Jedoch seien dem Verband oftmals die Hände gebunden, weil es an neutralen und ehrenamtlichen Mitarbeiten fehle.

„Auch wenn die jetzige Entwicklung zufriedenstellend ist, wünsche ich mir einen Stamm aus 40 Fahrzeugen, die nicht gleichzeitig fahren müssen, damit die Rennen auf den Ovalen stets gut besetzt sind. 20 bis 22 Fahrzeuge auf der Strecke wären für die Zuschauer, Veranstalter und für uns als Klasse optimal.“