Patrick Heckhausen fährt aktuell seine zweite Saison in der LMV8 Oval Series. Nach seinem starken Debüt-Jahr, muss der Krefelder in dieser Saison mit einigen Rückschlägen umgehen. Zurzeit steht er in der Gesamtwertung nur auf Platz 21. Trotzdem gibt er alles, um wieder auf die Erfolgsspur zu kommen.

„Die vergangene Saison lief für mich optimal“, sagte Heckhausen gegenüber leadlap.de. „Das Auto funktioniert gut und die Resultate waren fantastisch. In der aktuellen Saison hatte ich bisher jedoch mit vielen Problemen zu kämpfen, die ein gutes Abschneiden nicht möglich machten.“

Alles Begann am ersten Renntag, als Heckhausen in Turn 3 beim Start in die Mauer krachte. „Aufgrund des Unfalles habe ich wichtige Punkte verloren und kam nicht mehr richtig rein.“

Am Pfingstwochenende folgte der bisher größte Rückschlag für Heckhausen. Nach einem harten Crash auf der Start-Ziel-Geraden am Samstag, wurde der junge Rennfahrer von der Rennleitung für den Sonntag gesperrt. Im Kurvenausgang von Turn 4 gerieten Heckhausen und Ralph Verberkt aneinander. Erst drehte sich Heckhausen und nach dem Einschlag in der Mauer wurde sein Camaro zurück auf die Strecke geschleudert, wo er von Dave van Haarlem direkt in die Fahrertür getroffen wurde.  Dabei wurde das Auto stark beschädigt.

© André Wiegold (leadlap.de)

© André Wiegold (leadlap.de)

„Wir haben alles gegeben, um das Auto wieder auf die Bahn zu bekommen. Leider durfte ich am Sonntag nicht fahren, sodass ich mit nur wenigen Punkten nach Hause fahren musste.“

Beim Eurocup im Juni kam Heckhausen ebenfalls nicht an die Form aus dem Vorjahr heran. Der Grund wurde erst lange nach dem Renntag gefunden: „Die Achse war aufgrund des Unfalles noch verbogen, das haben wir leider nicht erkannt. Zudem hatten wir Probleme mit der Batterie und der Lichtmaschine.“

Für das Rennen im August gibt sich der Krefelder jedoch kämpferisch: „Wir haben das Auto wieder repariert und einige Testrunden gedreht. Das Fahrzeug läuft richtig gut und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir im August endlich wieder vorne dabei sein können. Wir werden alles geben, um wieder anzugreifen.“