Philipp Bachor hat im Rahmen seines LMV8-Rookietests seine 1. Runden im neuen Lefthander-Latemodel auf dem Raceway Venray gedreht.

„Einen Late Model zu fahren, ist eine große Umstellung“, sagte der junge Wattenscheider gegenüber leadlap.de. „Im Gegensatz zum Formel Toyota hat das Fahrzeug keine offene Räder, wodurch Berührungen mit anderen Autos ungefährlicher sind.“

Bachor müsse sich jedoch erst an das neue Kupplungssystem gewöhnen. Zudem sei das Fahren im Oval mit Banking eine völlig neue Herausforderung.

„Das Auto ist aufgrund des Kirky-Sitzes und der Überrollbügel sehr unübersichtlich, da die Sicht eingeschränkt ist. Wegen des Gewichts des Boliden ist auch der Bremsvorgang deutlich schwieriger.“

„Durch den Frontmotor liegt deutlich weniger Gewicht auf der Hinterachse als beim Formel Toyota. Dadurch ist er beim Beschleunigen aus der Kurve heraus nur schwierig zu kontrollieren.“

Bachor sagte, er habe sich trotz der Umstellung auf das neue Auto schnell an die neue Rennstrecke gewöhnt. Ein Vorteil sei, dass er in der Vergangenheit bereits viele Erfahrungen auf verschiedenen Rennstrecken gesammelt habe.

„Ich habe mich in Venray sofort wohl gefühlt. Es war für mich kein Problem, die Anleitungen der Rennleitung zu befolgen. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon riesig auf die kommende Saison.“

Den Sieg vor den Augen

Für seine Debüt-Saison in der LMV8-Ovalserie hat sich Bachor hohe Ziele gesetzt: „Ich möchte so viele Rennen wie möglich gewinnen. Das wird ziemlich schwierig, das weiß ich, denn für den Sieg benötigt man ein Top-Fahrzeug, einen perfekt fahrenden Piloten und ein gutes Team.“

Dem jungen Wattenscheider ist jedoch auch klar, dass Konstanz in der LMV8-Ovalserie ein Schlüssel zum Erfolg ist. LMV8-Champion Gerhard Newman bewies das bereits im vergangenen Jahr, als er mit nur wenigen Siegen zum Meister gekrönt wurde.

„Es ist auch ein Quäntchen Glück nötig, um in keinerlei Unfälle verwickelt zu werden und alle Rennen unbeschadet zu beenden.“