NASCAR Whelen Euro Series

Wie Giorgio Maggi als Rookie die EuroNASCAR-Saison dominiert

Michael Großgarten

Im Kampf um den Titel in der ELITE-2-Division ist Giorgio Maggi der Gejagte und das in seiner Rookie-Saison

Unter den Nachwuchspiloten erfreut sich die NASCAR Whelen Euro Series (NWES) immer mehr Beliebtheit. So ist es kaum verwunderlich, dass Fahrer aus den verschiedensten Serien den Schritt in die ambitionierte Meisterschaft wagen. Der erst 21 Jahre alte Giorgio Maggi ist aus dem GT-Sport in die NWES gewechselt und führt in seiner Rookie-Saison gleich die ELITE-2-Meisterschaft an.

“Der Grund, warum ich mich in der Serie so gut zurecht finde, ist meine Erfahrung. Es klappt, obwohl die NASCAR-Autos für mich eine völlig neue Welt sind und sich völlig anders verhalten, als die Autos, die ich zuvor gefahren habe”, erklärt der Schweizer. “Die Einstellung ist aber dieselbe: Es geht darum, im Qualifying und Rennen die Reifen zu managen, ein gutes Setup aufzubauen und sich weiterzuentwickeln.“

Ein starkes Qualifying ist mit einer der Gründe für die starke reguläre Saison des Hendriks-Piloten. Insgesamt zweimal fuhr der ehemalige GT-Pilot auf die Pole-Position. Darüber hinaus sicherte sich Maggi auch zwei Siege – lediglich Lasse Sörensen war hier mit vier Siegen erfolgreicher.

Foto: Michael Großgarten

Überhaupt ist der Schweizer einer der konstantesten Fahrer im Feld. In sieben Rennen landete er unter den besten Fünf und lediglich in einem Rennen verfehlte er die Top 10.

„Ich danke dem Team, das das Auto in- und auswendig kennt. Mit Loris [Hezemans] habe ich einen starken Teamkollegen an meiner Seite, von dem ich viel lernen kann. Wir treiben uns gegenseitig ans Limit”, verrät Maggi das Geheimnis seines Erfolges.

Trotz einer starken regulären Saison des Schweizers beträgt dessen Vorsprung auf Vittorio Ghirelli nur neun Punkte. Beim Auftakt in die Playoffs am Hockenheimring am 21. und 22. September ist somit Spannung garantiert. Bereits zwei Wochen später geht es im belgischen Zolder um den Titel.

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