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Xtreme Series in Daytona: Kresin stürmt in die Top 10

Bild: MotorvisionTV

Am vergangenen Sonntag startete Leadlap.de eSports Racing mit Stefan Kresin am Steuer seines Chevrolet Camaros in die MotorvisionTV Xtreme Series 2019 am Daytona International Speedway

Die Saison ist eröffnet: Am vergangenen Sonntag fand der Saisonauftakt der MotorvisionTV Xtreme Series 2019 am Daytona International Speedway statt. Nur rund zwei Stunden vor dem Start des Daytona 500 in den USA zeigten die SimRacer aus dem deutschsprachigen Raum, was sie am Steuer der Cup-Autos drauf haben. Für Leadlap.de eSports Racing ging Stefan Kresin in seinem Chevrolet Camaro mit der Startnummer 79 an den Start.

Gestartet war Kresin von Platz 27 des 43 Fahrer großen Feldes. Doch gleich zu Beginn schaffte es der Sim-Racing-Rookie, einige Plätze gutzumachen. “Die Threewide-Truppe hat mir sehr geholfen, ein passendes Setup für das Rennen zu finden”, so Kresin. “Deshalb war ich beim Saisonauftakt in Daytona wettbewerbsfähig.” Jedoch gab es in Runde fünf gleich die erste Schrecksekunde. Vor Kresin gab es einen Zwischenfall, weshalb er nicht mehr ausweichen konnte und sich einen leichten Schaden am Fahrzeug zuzog.

YouTube: Das Rennen der MotorvisionTV Xtreme Series in Daytona

“Das hatte einen Boxenstopp von 1:40 Minuten zur Folge”, berichtet der Leadlap.de-Fahrer. “Ich kam aber vor dem Pace-Car zurück auf die Strecke und musste den Re-Start von Platz 36 aus meistern.” Anschließend gab es etwas Chaos auf dem Superspeedway: Nach dem Motto “caution breeds caution” gab es zahlreiche Unterbrechungen, die Kresin nutzte, um Positionen gutzumachen. Sein Vorteil: Er hielt sich aus allen Scherereien heraus und ließ sein Auto ganz.

Kurz vor Ende des 50 Minuten langen Rennen schoss Kresins Puls noch einmal in die Höhe. Er war auf Platz elf unterwegs, als sich plötzlich die äußere Linie verabschiedete. Wie Ryan Preece später im Daytona 500 schoss Kresin an den havarierten Fahrzeugen vorbei, ohne sein eigenes Auto massiv zu beschädigen. Er schaffte es letztendlich, auf den sechsten Platz zu fahren und das Rennen auf diesem zu beenden. Er stellt klar: “Das fühlt sich für mich wie ein Sieg an.”

Während André Wiegold aus beruflichen Gründen nicht am Saisonauftakt der MotorvisionTV Xtreme Series teilnehmen konnte, war Christopher Mark wegen einer Reise nicht am Start. Er hatte bei der MotorvisionTV-Finalparty im November 2018 einen Trip zum Daytona 500 gewonnen und durfte sich deshalb das US-NASCAR-Rennen live vor Ort anschauen.

Mark war in Puchheim der schnellste Fahrer am Simulator gewesen und hatte so den Hauptpreis gewonnen. Michael Franke wird nicht in der Serie starten, sich dafür aber auf den offiziellen iRacing-Servern beweisen. Außerdem unterstützt er das Team in der MotorvisionTV Xtreme Series als Fahrercoach mit seinem Sim-Racing-Know-how. Bei den zahlreichen Trainings steht er den anderen mit Rat und Tat zur Seite.

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