eSports

Xtreme Series in Las Vegas: Kresin und Wiegold in den Top 20

MotorvisionTV

Am vergangenen Sonntag starteten Stefan Kresin und Teamchef André Wiegold in der MotorvisionTV eSports Xtreme Series am Las Vegas Motor Speedway – Beide schafften es, gute Platzierungen einzufahren

Das Rennen am Las Vegas Motor Speedway war der dritte Lauf der MotorvisionTV eSports Xtreme Series. Während Stefan Kresin bisher alle Rennen bestritten hat, war es für mich, André Wiegold, der erste Start in der Meisterschaft. Wir beide schafften es, gute Positionen für unser Team einzufahren.

In der Vorbereitung sei Kresin gut zurechtgekommen. Das Streckenlayout des typischen 1,5-Meilen-Ovals in der Wüste von Nevada habe dem iRacing-Rookie sehr gelegen. Auch die Arbeit am Setup habe nach vielen Runden Training Früchte getragen. Das Qualifying lief für Kresin aber nicht nach Plan: Er schaffte es nur auf Startplatz 30.

Im Rennen habe Kresin es dann geschafft, sich aus allen Unfällen herauszuhalten und sich so sukzessive nach vorne zu arbeiten. Er sagt: “Die Zusammenarbeit zwischen leadlap.de und den Kollegen von Threewide hat sehr gut geklappt. Es waren in unserer Gruppe mit Joachim Krier und Holger Klüner immer acht wachsame Augen unterwegs. Das hat wirklich sehr geholfen.”

Letztendlich fuhr Kresin nach einem fehlerfreien Rennen und einer soliden Leistung auf einen respektablen zwölften Platz. In der Gesamtwertung liegt er aktuell auf Rang 16. Nach dem Debakel von Atlanta sei das Rennen in Las Vegas für Kresin ein echter Hoffnungsschimmer gewesen. Jetzt würde er motiviert auf das Rennen in Fontana blicken, wo erstmals auch in iRacing mit dem neuen NASCAR-Regelpaket gefahren werden wird.

Für mich persönlich war der Start in Las Vegas das Debüt in der MotorvisionTV eSports Xtreme Series. Mit meiner neuen Startnummer 36, danke hier an unseren Coach und Painter Michael Franke für das tolle Design, ging es auf das 1,5-Meilen-Oval. Nach einem regen Austausch mit den Jungs von Threewide bezüglich des Setups konnte ich im Mittelfeld gut mithalten.

Nachdem mir ein anderer Fahrer ohne Absicht beim ersten Unfall ins Heck gefahren war, musste ich an die Box, um den Schaden reparieren zu lassen. Zum Glück stand ich nicht lange beim Service, weshalb ich keine Runde verlor. Danach lief das Rennen für mich recht ruhig ab. Ich hielt mich aus allen Scherereien heraus und blieb in der Gruppe mit Stefan sowie den Threewide-Fahrern Jo und Holger.

In einer Caution kurz vor Rennende machte ich dann aber einen Fehler. Ich schloss mit zu hoher Geschwindigkeit auf das Feld auf, das hinter dem Pace-Car fuhr. Ich konnte zwar noch rechtzeitig bremsen und ausweichen, verlor aber wegen des Drehers eine Menge Plätze. Ich schaffte es aber immerhin, mich wieder in die Top 20 zurück zu kämpfen und das Rennen auf Platz 19 zu beenden.

Kommentare sind geschlossen

Theme von Anders Norén