Abspecken für ein volles Jahr 2026: So baut Tim Dreschel seinen Opel um

Abspecken für ein volles Jahr 2026: So baut Tim Dreschel seinen Opel um
Foto: Tim Dreschel

Tim Dreschel will in der Saison 2026 deutlich mehr Hotrods-Rennen als im Vorjahr fahren – Im Winter hat der KFZ-Meister mit der Familie hart an seinem Opel Corsa gearbeitet

Im Jahr 2025 sahen die Autospeedway-Fans den giftgrünen Opel Corsa mit der Startnummer 940 nicht so häufig wie erhofft. Zwar fehlte Tim Dreschel immer mal wieder auf den Teilnehmerlisten der National Hotrods, doch stand er am Start, gab er mächtig Gas. Im Jahr 2026 will der Deutsche wieder angreifen – auch, weil ihm nun mehr Zeit und Ressourcen zur Verfügung stehen.

2025 ist Dreschel KFZ-Meister geworden – eine Ausbildung, die eben solche Ressourcen verschlang. „Vergangenes Jahr bin ich leider wenige Rennen gefahren, da ich bis zur Hälfte der Saison noch dabei war, meinen KFZ-Meisterbrief zu absolvieren“, so Dreschel gegenüber Leadlap.de. „Es war dann zeitlich und geldtechnisch ziemlich schwierig, beides zu kombinieren. Dennoch bin ich zufrieden mit den Rennen, die ich gefahren bin.“

Foto: Tim Dreschel

Dreschel hätte gerne öfter die Zielflagge gesehen, weshalb er für 2026 mehr Einsätze auf den Asphaltovalen in den Niederlanden plant. In der Winterpause ging es seinem grünen Schätzchen deshalb an den Kragen: Das Auto muss abspecken und auf Herz und Nieren überprüft werden. Nötige Anpassungen und Wartungen wurden durchgeführt, um die Zuverlässigkeit sicherzustellen.

„In der Winterpause haben wir einige Umbauten vorgenommen“, erklärt der Youngster. „Hauptsächlich in Sachen Gewicht. Einige defekte Teile wurden erneuert. Zum Schluss wurde der Wagen neu lackiert und neu beklebt.“ Am grundlegenden Design hat Dreschel nicht großartig etwas verändert, das Auto ist dank seiner Farbe und des aggressiven Breitbaus in den National Hotrods sowieso ein echter Hingucker.

Foto: Tim Dreschel

Doch das Fahrzeug ist am Ende nur Mittel zum Zweck, denn Dreschel will in seinem Opel erfolgreich sein. Er sagt: „Meine Ziele für 2026 sind, so viele Rennen wie möglich zu fahren und mit dem alten Corsa vorne mitzufahren. Wir sehen noch viel Potenzial in dem Auto und werden das Beste daraus machen.“ Die Startnummer 940 und die 94 seines Onkels Lars Dreschel sollten auf jedem Zettel stehen, wenn es darum geht, Favoriten in den National Hotrods auszumachen.

Foto: Tim Dreschel

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Freiberuflicher Kommentator & Journalist | Zur Webseite |  + posts

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.

André Wiegold

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.
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