Bell ging gegen Blaney die Zeit aus: „Hätte ihn noch angreifen können“

Bell ging gegen Blaney die Zeit aus: „Hätte ihn noch angreifen können“
Foto: NASCAR Media / Sean Gardner/Getty Images

Christopher Bell unterlag in einem spannenden Duell Ryan Blaney im Kampf um den Sieg auf dem Phoenix Raceway – Er glaubt, er hätte noch eine Chance gehabt

„Hätten wir mehr Runden unter grüner Flagge gehabt, hätten wir ihn, glaube ich, noch angreifen können“, sagte Christopher Bell nach dem NASCAR-Krimi auf dem Phoenix Raceway. Am Ende musste sich der Joe-Gibbs-Pilot Ryan Blaney geschlagen geben. Der Penske-Pilot bekam im entscheidenden Moment an der Box nur zwei neue Reifen aufgeschnallt, während Bell vier Pneus aufgezogen bekam. Dieser strategische Kniff machte letztlich den Unterschied.

„Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man“, so Bell nüchtern. „Diese Niederlage schmerzt, aber auf der positiven Seite bin ich wirklich stolz auf unser gesamtes Team. Die Boxenmannschaft hat Unglaubliches geleistet. Adam [Stern; Crew-Chief] hat ein großartiges Auto mitgebracht. Unsere Mechaniker und Ingenieure haben wirklich gute Arbeit geleistet.“

„Das ist etwas, worauf wir aufbauen können“, sagt Bell. „Es war ein Tag, den wir gebraucht haben. Wir haben viele Stage-Punkte geholt und sind Zweiter geworden. Ja, aber ich bin einfach enttäuscht, wenn einer so da vorne wegfährt.“ Bell machte in der Gesamtwertung einen riesigen Sprung von außerhalb der Top 20 auf Rang sechs. Damit spielt der Gibbs-Pilot nach zwei katastrophalen Rennen in Daytona und Atlanta wieder ganz vorne mit.

Bell schlug bereits auf dem Circuit of the Americas mit Rang drei zurück, der zweite Platz in Phoenix bestätigte den Aufwärtstrend des 31-Jährigen. Der nächste Halt der NASCAR Cup Series ist der Las Vegas Motor Speedway am Sonntag, den 15. März. Es ist das erste 1,5-Meilen-Oval in der Saison 2026, das mit dem Standardpaket gefahren werden wird.

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Freiberuflicher Kommentator & Journalist | Zur Webseite |  + posts

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.

André Wiegold

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.
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