Thomas Toffel aus der Schweiz bestätigt Doppelprogramm in der NASCAR Euro Series

Thomas Toffel aus der Schweiz bestätigt Doppelprogramm in der NASCAR Euro Series
Foto: Michael Großgarten / Leadlap.de

Thomas Toffel wird mit Race Art Technology wieder in beiden Meisterschaften der NASCAR Euro Series antreten – Der Schweizer will den Schwung des Vorjahres in den Titelkampf mitnehmen

Thomas Toffel geht in der NASCAR-Euro-Saison 2026 erneut den harten Weg und bestreitet für das Team Race Art Technology ein Doppelprogramm. Der 34-jährige Schweizer wird sowohl in der V8GP- als auch in der OPEN-Meisterschaft am Steuer der Startnummer 34 sitzen, um auf den Erfolgen des Vorjahres aufzubauen.

Nach einer starken Entwicklung in der vergangenen Saison setzt Toffel auf Kontinuität bei der Mannschaft und will sich trotz neuer technischer Hürden in der europäischen Elite behaupten.Der Immobilienexperte aus der Schweiz hat seinen Vertrag mit dem Rennstall verlängert und stellt sich damit einer der größten physischen Herausforderungen im europäischen Motorsport.

Während andere Piloten sich auf eine Meisterschaft konzentrieren, klettert Toffel an den Rennwochenenden gleich mehrfach durch das Fenster seines Boliden. Dieser Kraftakt erfordert nicht nur körperliche Fitness, sondern auch die mentale Stärke, blitzschnell zwischen den verschiedenen Dynamiken der beiden Divisionen umzuschalten.

Die Vorzeichen für das neue Rennjahr haben sich jedoch grundlegend geändert, da die Serie ein neues technisches Reglement eingeführt hat. Durch vorgeschriebene Dämpfer-Pakete und spezifische Federraten könnte das Feld zusammengeschoben werden, was die Erfahrung der Top-Teams auf die Probe stellt.

Der mechanische Grip der bulligen V8-Boliden wird sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verändern und das Arbeitsfenster für das perfekte Setup massiv verkleinern.

„Ich möchte momentan noch nichts über meine Ziele sagen“, hielt sich Toffel bei seiner Saisonankündigung bedeckt. „Wir wissen nie, wie stark die neuen Fahrer sein werden, und sicher werden die Änderungen am technischen Reglement bezüglich des Setups eine Herausforderung für die erfahrenen Teams und Fahrer darstellen.“

Foto: Credits: NASCAR Euro Series / Nina Weinbrenner

Trotz dieser Ungewissheit blickt der Schweizer optimistisch auf den Saisonauftakt und fühlt sich durch sein intensives Training bestens vorbereitet.

Dass er das Zeug für die Spitze hat, bewies Toffel bereits im Vorjahr, als er unter anderem in Brands Hatch die Pole-Position in der OPEN-Division eroberte. Die Ambitionen sind gereift, denn nach den ersten Ausrufezeichen in der Spitzengruppe soll nun der finale Schritt in Richtung Victory-Lane und Titelkampf folgen.

Toffel verspricht seinen Fans und Konkurrenten jedenfalls vollen Einsatz: „Das Einzige, was ich verspreche, ist, dass ich bereiter denn je bin, die Meisterschaft 2026 zu beginnen.“

Für Race Art Technology wird es darauf ankommen, unter den neuen restriktiven Regeln schnell den Sweet-Spot bei der Abstimmung der Startnummer 34 zu finden. Sollte die Technik frühzeitig mit Toffels fahrerischer Entwicklung harmonieren, könnte der Schweizer zum gefährlichen Außenseiter im Kampf um die europäische Krone avancieren.

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Freiberuflicher Kommentator & Journalist | Zur Webseite |  + posts

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.

André Wiegold

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.
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