Brenden Queen gewinnt ARCA-Rennen in DuQuoin trotz technischer Probleme
Brenden „Butterbean“ Queen gewann auf dem DuQuoin State Fairgrounds und baute damit seine Tabellenführung in der ARCA Menards Series aus – Der Pilot von Pinnacle Racing Group holte seinen sechsten Saisonsieg
Brenden „Butterbean“ Queen feierte auf dem DuQuoin State Fairgrounds seinen sechsten Saisonsieg und zugleich den ersten Dirt-Erfolg seit 2022. Der Triumph kommt nicht aus dem Nichts: Queen brachte reichlich Dirt-Know-how aus dem Südosten der USA mit. Stationen wie der Dixieland Speedway oder die Natural Bridge halfen ihm, seine Lernkurve zu optimieren.
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„Ich habe seit 2022 keinen Dirt-Sieg mehr geholt. Viele haben mich deswegen schon abgeschrieben – aber genau deshalb gibt man nie auf“, so Queen. „Nach Springfield sind wir zurück an die Arbeit. Wir waren bisher nicht da, wo wir hinwollten, aber wir haben uns durchgebissen und wussten: Das Auto ist gut.“
Sportlich begann das Wochenende nicht optimal. Queen ging von der fünften Position ins Rennen und musste ein wildes erstes Renndrittel überstehen. In der Schlussphase drehte Queen das Rennen, trotz technischer Probleme. „Das Gaspedal blieb stecken, und mir sind der vierte und fünfte Gang weggebrochen“, erklärte er. „Am Ende war ich gezwungen, anders zu fahren. Ich musste lernen, mit dem hängenden Gas zu leben – und plötzlich wurde ich schneller.“
Auf der Strecke pflügte Queen an Brent Crews und Lawless Alan vorbei und setzte schließlich zum entscheidenden Manöver an: In einem Three-Wide-Manöver gegen Titelrivale Lavar Scott und den überrundeten Brad Smith setzte er sich an die Spitze.
Hinter Queen belegte Polesetter Lawless Alan Rang zwei, gefolgt von Dirt-Spezialist Kelly Kovski auf Rang drei. Isabella Robusto und Tim Monroe komplettierten die Top 5. Weiter geht es am 11. September auf dem Bristol Motorspeedway um 23.30 Uhr deutscher Zeit.
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Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.
Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.





