NASCAR-Boxenfunk 2026: Toni Breidinger fährt für Rackley WAR
Willkommen zu unserem NASCAR-Boxenfunk, dem Ticker mit den kleinen News rund um die zahlreichen Meisterschaften – Hier werden kurze Meldungen im Jahr 2026 zusammengefasst
NCS = NASCAR Cup; NOS = NASCAR O’Reilly, NTS = NASCAR Truck; NRS = NASCAR Regional; NIS: NASCAR International
22. Januar 2026: Toni Breidinger fährt für Rackley WAR (NTS)
Toni Breidinger hat ihre Pläne für die NASCAR Craftsman Truck Series 2026 finalisiert und wird für Rackley WAR bei acht Saisonläufen ins Lenkrad greifen. Die 26-Jährige übernimmt den Chevrolet Silverado mit der Startnummer 27, beginnend mit dem Saisonauftakt auf dem Daytona International Speedway. Für die Kalifornierin, die im vergangenen Jahr noch eine Vollzeit-Saison für Tricon Garage absolvierte, bedeutet dieser Schritt nicht nur eine Reduzierung des Programms, sondern auch einen Markenwechsel zu Chevrolet, nachdem sie zuvor fest im Toyota-Lager verankert war.
22. Januar 2026: Deegan fährt wieder ARCA (NRS)
22. Januar 2026: David Starr fährt in Daytona (NTS)
Spencer Boyd tritt in der NASCAR Craftsman Truck Series kürzer und überlässt das Cockpit seines Freedom-Racing-Enterprises-Chevrolet-Silverado bei den ersten drei Rundkurs-Rennen der Saison 2026 einem Nachwuchstalent. Der Teambesitzer und Fahrer wird beim Firestone Grand Prix of St. Petersburg durch Nathan Nicholson ersetzt, der in der vergangenen Saison den dritten Platz im Mazda MX Cup belegte. Nicholson wird den von Whelen Engineering gesponserten Truck mit der Startnummer 76 steuern und damit sein Debüt in der dritten NASCAR-Liga feiern, während Boyd sich bei diesen Events an der Boxenmauer vornehmlich auf seine Rolle als Teamchef konzentriert.
22. Januar 2026: David Starr fährt in Daytona (NOS)
Der NASCAR-Routinier David Starr wird beim Saisonauftakt auf dem Daytona International Speedway für Joey Gase Motorsports in der NASCAR O’Reilly Auto Parts Series (NOAPS) an den Start gehen. Starr übernimmt dabei das Steuer des Chevrolet Camaro mit der Startnummer 53, der von APEX Wireless in Kooperation mit der Initiative „Cell Phones For Soldiers“ als Hauptsponsor unterstützt wird. Dieser Deal markiert eine wichtige Zäsur in der Vermarktung der zweiten Liga: Da die Serie nicht mehr den Namen des Telekommunikationsriesen Xfinity trägt, ist der Weg für APEX Wireless als Sponsor nun frei – ein Engagement, das zuvor aufgrund von Branchenkonflikten in der ehemaligen Xfinity Series blockiert war und dem Unternehmen nun den lang ersehnten Schritt auf die nationale Motorsportbühne ermöglicht.
20. Januar 2026: Chastain fährt für Jordan Anderson (NOS)
Jordan Anderson Racing Bommarito Autosport hat sich für die Saison 2026 prominente Verstärkung aus der Cup Series gesichert: Ross Chastain wird bei vier Läufen der NASCAR O’Reilly Auto Parts Series den Chevrolet mit der Startnummer 32 pilotieren. Der mehrmalige Cup-Sieger konzentriert sich dabei vor allem auf die Rundstrecken und wird neben dem Oval in Atlanta auch auf dem Circuit of The Americas (COTA), in Watkins Glen und auf dem Sonoma Raceway antreten.
20. Januar 2026: Hendrick-Piloten in der O’Reilly Series (NOS)
JR Motorsports setzt in der NASCAR O’Reilly Series 2026 auf eine Mischung aus Nachwuchstalent und geballter Cup-Erfahrung im Chevrolet mit der Startnummer 88. Während Neuzugang Rajah Caruth den Saisonauftakt in Daytona, insgesamt 16 Rennen der regulären Saison sowie die kompletten Playoffs bestreiten wird, teilen sich die vier Stars von Hendrick Motorsports die verbleibenden zehn Einsätze. William Byron und der aktuelle Cup-Champion Kyle Larson werden jeweils dreimal ins Lenkrad greifen, während Chase Elliott und Alex Bowman je zwei Rennen absolvieren.
20. Januar 2026: Beard und Alfredo starten beim Daytona 500 (NCS)
Beard Motorsports nimmt am 15. Februar 2026 mit Anthony Alfredo einen erneuten Anlauf auf das Daytona 500 und startet damit in seine neunte Saison in der NASCAR Cup Series. Der 26-Jährige pilotiert zum dritten Mal in Folge den Chevrolet mit der Startnummer 62, wobei Amie Beard-Deja klare Ambitionen formuliert: „Wenn wir an die Strecke gehen, dann mit der Absicht, gut abzuschneiden und um Siege zu kämpfen.“ Die Erwartungen an Alfredo, der sich auf den Superspeedways besonders wohlfühlt, und Crew-Chief Darren Shaw seien „sehr hoch“.
20. Januar 2026: Vier RFK-Autos in Daytona (NCS)
19. Januar 2026: Dombrowski fährt für PK Carsport (NIS)
Thomas Dombrowski wird auch in der Saison 2026 der NASCAR Euro Series für das belgische Top-Team PK Carsport an den Start gehen. Der 24-jährige Franzose verlängerte seinen Vertrag bei der Mannschaft von Anthony Kumpen und nimmt im Chevrolet Camaro mit der Startnummer 24 den Titel in der OPEN-Meisterschaft ins Visier.
„Ich bin stolz, meine Rückkehr in die NASCAR Euro Series 2026 mit PK Carsport zu bestätigen“, erklärt Dombrowski, für den das zweite Jahr im Team den Durchbruch bringen soll. „Es ist das gleiche Auto, das gleiche engagierte Team und ein klares, ehrgeiziges Ziel: voranzukommen, konstante Ergebnisse zu liefern und um Rennsiege zu kämpfen.“
Auch Teamchef Anthony Kumpen sieht in der Erfahrung aus dem Vorjahr einen entscheidenden Vorteil für den Titelkampf: „Das erste Jahr ist immer das härteste. In diesem zweiten Jahr müssen wir uns auf beiden Seiten steigern. Ich bin zuversichtlich, dass er eine dominante Kraft in der OPEN-Meisterschaft sein kann.“
19. Januar 2026: NASCAR passt Regeln an (NCS, NOS, NTS)
NASCAR hat am Freitag umfassende Regel-Updates für seine drei nationalen Top-Serien verkündet, darunter eine Änderung in der Cup Series, wonach reparierte Fahrzeuge keinen Bonuspunkt mehr für die schnellste Rennrunde erhalten können. Zudem wurden auf Drängen der Teams die Strafen für lose Radmuttern in der O’Reilly Auto Parts- und der Truck-Serie gelockert; statt sofortiger Geldstrafen droht bei einer fehlenden Mutter nun zunächst der Verlust der Boxenwahl, während Geldstrafen und Disqualifikationen erst bei mehreren unsicheren Muttern greifen.
Um die Rückkehr von Ram in die Truck Series zu unterstützen, hält NASCAR für die ersten drei Rennen (Daytona, EchoPark, St. Petersburg) bis zu vier provisorische Startplätze bereit, falls sich die Fahrzeuge nicht über die Zeit qualifizieren. Schließlich wurde das Mindestalter für Fahrer in der O’Reilly Auto Parts Series auf Strecken bis zu 1,25 Meilen auf 17 Jahre gesenkt, was nun genau zwischen dem Limit der Truck-Serie (16 Jahre) und der Cup-Serie (18 Jahre) liegt.
19. Januar 2026: Custer fährt in Teilzeit in der O’Reilly Series (NOS)
SS-GreenLight Racing gab bekannt, dass der ehemalige Champion Cole Custer in der Saison 2026 für fünf Rennen in die NASCAR O’Reilly Auto Parts Series zurückkehren wird. Das Team setzt dabei auf eine bewährte Zusammenarbeit, die bereits 2022 mit einem Sieg auf dem Auto Club Speedway ihren Höhepunkt fand. Custer bringt eine beeindruckende Erfolgsbilanz mit in das Cockpit: Neben seinem Meistertitel von 2023 in der damaligen Xfinity Series stehen 15 Siege, 21 Pole-Positions und 119 Top-10-Platzierungen in seiner Statistik.
19. Januar 2026: Mosack verkündet Teilzeitprogramm (NTS)
Connor Mosack kehrt in der Saison 2026 zu Spire Motorsports zurück und wird bei insgesamt zwölf Läufen der NASCAR Craftsman Truck Series am Steuer des Chevrolet Silverado mit der Startnummer 7 sitzen. Das Teilzeitprogramm des US-Amerikaners beginnt beim erstmaligen Auftritt der dritten NASCAR-Liga im Rahmen des Grand Prix of St. Petersburg in Florida am 28. Februar. Mosack knüpft damit an seine Zusammenarbeit mit dem Team aus dem Jahr 2024 an, als er bei sechs Starts für den Rennstall mit einem Top-5-Ergebnis, vier Top-10-Platzierungen und einer durchschnittlichen Zielankunft von 12,3 solide Leistungen ablieferte.
19. Januar 2026: Butcher fährt für ThorSport Racing (NTS)
Der Kanadier Cole Butcher wird in der Saison 2026 in Vollzeit für ThorSport Racing in der NASCAR Craftsman Truck Series an den Start gehen. Butcher übernimmt das Steuer des Ford F-150 mit der Startnummer 13 und bestreitet damit seine erste komplette Saison in der dritten nationalen NASCAR-Liga, nachdem er sich zuvor in der NASCAR Canada Series, bei diversen Late-Model-Rennen sowie durch vereinzelte Truck-Starts einen Namen gemacht hat.
17. Januar 2026: Ghirelli verteidigt EuroNASCAR-Titel (NIS)
15. Januar 2026: Stenhouse Jr. feiert Truck-Debüt (NTS)
Niece Motorsports hat den Daytona-500-Sieger und zweimaligen O’Reilly-Champion Ricky Stenhouse Jr. für die NASCAR Craftsman Truck Series verpflichtet, womit der erfahrene Cup-Series-Pilot (HYAK Motorsports) trotz fast 600 Starts in den nationalen Top-Ligen sein Debüt in der Truck-Serie geben wird. Stenhouse Jr. wird am 13. Februar in Daytona sowie am 21. Februar am Echo Park Speedway den Chevrolet Silverado RST mit der Nummer 45 unter der Leitung von Phil Gould steuern, bevor er das Cockpit für den Rest der Saison an Landen Lewis und Ross Chastain übergibt.
15. Januar 2026: Garica fährt für ThorSport (NTS)
ThorSport Racing verkündet die Rückkehr von Jake Garcia, der in der Saison 2026 den Ford F-150 mit der Startnummer 98 übernehmen wird. Für Garcia markiert dies die dritte volle Saison in der NASCAR Craftsman Truck Series, wobei er das Steuer eines Fahrzeugs übernimmt, das eng mit der Erfolgsgeschichte des Teams verknüpft ist. Das Ziel ist, durch Konstanz und Weiterentwicklung in der neuen Saison um Siege zu fahren.
15. Januar 2026: Richard Childress Racing benennt wichtige Mitarbeiter (NCS)
Richard Childress Racing (RCR) hat seine Führungsebene für die NASCAR-Cup-Series-Saison 2026 neu strukturiert, wobei Mike Dillon als neuer Geschäftsführer die administrative Leitung und Personalentwicklung übernimmt. John Klausmeier fungiert als Technikchef, der alle technischen Engineering-Aktivitäten verantwortet und direkt an Dillon berichtet. Andy Street steigt zum Leistungsdirektor für Forschung und Entwicklung auf und betreut zudem als Crew-Chief den Teilzeit-Einsatz der Nummer 33. Richard Boswell bleibt Crew-Chief für Austin Dillon in der Nummer 3, um an die Erfolge des Vorjahres anzuknüpfen. Schließlich übernimmt Jim Pohlman, der 2024 Justin Allgaier zur O’Reilly-Meisterschaft führte, die Verantwortung als Crew-Chief für Kyle Busch im Chevrolet mit der Startnummer 8.
15. Januar 2026: Carson Ware bei Barrett Cope Racing (NTS)
Barrett Cope Racing (BCR), ein neues Joint Venture zwischen Stanton Barrett Motorsports und Cope Family Racing, feiert am 14. Februar beim United Rentals 300 auf dem Daytona International Speedway sein Debüt in der NASCAR O’Reilly Auto Parts Series. Carson Ware, der bereits 17 Starts in dieser Serie absolviert hat, wird dabei den Wagen mit der Startnummer 30 steuern und ist auch für weitere ausgewählte Rennen im Saisonverlauf vorgesehen.
15. Januar 2026: Team Reaume holt Luke Baldwin (NTS)
Team Reaume hat die Verpflichtung des 19-jährigen Nachwuchstalents Luke Baldwin bekannt gegeben, der in der Saison 2026 bei zwölf Rennen der NASCAR Craftsman Truck Series den Ford F-150 mit der Nummer 2 steuern wird. Der aus Mooresville, North Carolina, stammende Rennfahrer empfahl sich durch eine herausragende Short-Track-Bilanz für das Cockpit, darunter zwei aufeinanderfolgende Titel in der SMART Modified Tour (2024 und 2025) sowie die Meisterschaft in der CARS Pro Late Model Tour 2025 für Rick Ware Racing. Baldwin äußerte sich begeistert über die neue Gelegenheit.
14. Januar 2026: Austin Hill bleibt bei Richard Childress Racing (NOS)
Austin Hill bleibt Richard Childress Racing (RCR) erhalten und wird auch künftig den Chevrolet mit der Startnummer 21 in der NASCAR O’Reilly Series pilotieren. Die Vertragsverlängerung folgt auf eine statistisch starke Phase seit 2022, in der Hill insgesamt 14 Siege einfuhr und sich in vier aufeinanderfolgenden Saisons stets für die Playoffs qualifizierte. Zuletzt sicherte er sich mit seinem vierten Saisonsieg 2025 auf dem Talladega Superspeedway vorzeitig einen Platz im Kampf um die Owner-Meisterschaft.
Besonders auf den Superspeedways hat sich Hill als dominierende Kraft etabliert und dabei sogar Rekorde der Hall-of-Fame-Legenden Dale Earnhardt und Tony Stewart gebrochen. Diese Konstanz und die Erfolge mit dem Windschatten-Paket machen die Fortsetzung der Zusammenarbeit zum logischen Schritt für beide Seiten. „Wir haben etwas Besonderes aufgebaut, sowohl auf als auch neben der Strecke“, kommentiert Hill die Entscheidung. Er schätze die Unterstützung von Richard Childress, Danny Lawrence und dem gesamten Team sehr, während er seine Karriere weiter vorantreibt.
14. Januar 2026: Fahrer und Legenden reagieren auf neues Chase-Format (NCS)
13. Januar 2026: Comeback-Hammer: Tony Stewart startet für Ram in Daytona (NTS)
Der dreimalige Cup-Champion Tony Stewart kehrt für den Saisonauftakt am 13. Februar in Daytona in den NASCAR-Zirkus zurück. Der 54-Jährige steuert im Rahmen des neuen Gastfahrer-Programms von Kaulig Racing den Ram Truck mit der Startnummer 25. Für „Smoke“, der zuletzt 2016 im Cup und 2005 bei den Trucks startete, ist es das Debüt in der dritten Liga auf dem Superspeedway, wo er serienübergreifend bereits 19 Siege feierte.
„Als der Platz im neuen Ram für das erste Rennen angeboten wurde, habe ich nicht gezögert“, erklärt Stewart, der damit die Rückkehr des Herstellers in die Serie nach über einem Jahrzehnt anführt. Das Fahrzeug wird im Saisonverlauf von wechselnden Piloten gesteuert, wobei Stewart den Anfang macht, um laut Stellantis-Manager Tim Kuniskis „die Geschichte neu zu schreiben“ und den Fans Adrenalin pur zu bieten. Ram und Kaulig setzen in der Saison 2026 insgesamt fünf Fahrzeuge ein.
12. Januar 2026: Henrik Peters heuert bei Marko Stipp an (NIS)
Der 48-jährige Henrik Peters verwirklicht seinen Traum und gibt in der Saison 2026 sein Debüt in der NASCAR-Euro-Series-Rookie-Challenge für Marko Stipp Motorsport. Nach erfolgreichen Wintertests sicherte sich der Finanzplaner und ambitionierte Sim-Racer aus Kleinmachnow sein Cockpit, um in der Gleichmäßigkeitsprüfung mit Time-Attack erste Erfahrungen für einen geplanten späteren Aufstieg in die OPEN-Meisterschaft zu sammeln.
Peters zeigt sich hochmotiviert über diese Chance: „Ich bin absolut begeistert, meine Teilnahme an der NASCAR-Euro-Series-Saison 2026 zu bestätigen. Dieser nächste Schritt bedeutet mir die Welt, und ich bin hoch motiviert, unermüdlich mit dem Team zu arbeiten.“ Auch das Team freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem ersten Absolventen ihres Discovery-Days, dessen Saison am 17. April in Valencia beginnt.
12. Januar 2026: Der Chase ist zurück (NCS, NOS, NTS)
12. Januar 2026: Cockpit per Reality-TV (NTS)
11. Januar 2026: Team Reaume legt Crew-Chiefs für Muniz und Co. fest (NTS)
Team Reaume geht mit einer verstärkten Ford-Allianz und neuer technischer Struktur in die Saison 2026. Während Frankie Muniz im Ford mit der Startnummer 33 weiter auf die bewährte Zusammenarbeit mit Crew-Chief Pedro Lopez setzt, übernimmt Todd Myers den Kommandostand des #2-Teams, unterstützt von Spotter Eddie D’Hondt. „Wir haben gezielt investiert, um nicht nur mitzufahren, sondern Ergebnisse zu liefern“, untermauert Teambesitzer Josh Reaume die Ambitionen, durch verbesserte Infrastruktur und Personal den Anschluss ans Mittelfeld zu schaffen.
11. Januar 2026: Jouffreau macht 2026 in der EuroNASCAR weiter (NIS)
11. Januar 2026: Chastain gibt Comeback bei Niece Motorsports (NTS)
Cup-Star Ross Chastain erweitert sein Engagement in der NASCAR Truck Series 2026 auf acht Rennen für Niece Motorsports. Der Trackhouse-Pilot nutzt die gelockerten Einsatzregeln für Routiniers voll aus und teilt sich den Chevrolet mit der Startnummer 45 unter anderem mit dem Neueinsteiger Landen Lewis. Dabei kommt es zur Wiedervereinigung mit Crew-Chief Phil Gould, der Chastain 2019 fast zum Titel geführt hat. „Als ich von der Regeländerung hörte, wusste ich, dass wir mehr fahren müssen”, so der Rekordsieger des Teams über die Rückkehr zu seinen Wurzeln.
10. Januar 2026: Front Row Motorsports strukturiert um: Blickensderfer steigt auf (NCS)
Front Row Motorsports stellt sich für die Saison 2026 neu auf und befördert Drew Blickensderfer vom Kommandostand zum Wettbewerbsleiter. Er führt künftig die fünf Teams der Organisation, während Grant Hutchens als neuer Crew-Chief für Noah Gragson und den Ford mit der Nummer 4 fungiert. Hutchens wechselt von Team Penske zu FRM und bringt umfassende Erfahrung aus seiner Zeit bei Evernham Motorsport und Richard Childress Racing mit an die Boxenmauer des Cup-Teams.
Jonathan DeHart verstärkt als neuer Leiter der Aerodynamikabteilung zusätzlich das Team. Zuvor war er für Hendrick Motorsports und GM in der IndyCar tätig. Team-Besitzer Bob Jenkins sieht den Rennstall durch die Neuaufstellung „in einer besseren Position, um auf der Strecke unsere Ziele zu erreichen“, da sich die Führungskräfte nun gezielter fokussieren können. Die Änderungen greifen sofort, pünktlich zu den anstehenden Tests in North Wilkesboro (Cup) und Rockingham (Trucks).
9. Januar 2026: Keselowski verpasst den Clash – LaJoie übernimmt (NCS)
Brad Keselowski muss den Clash im Bowman Gray Stadium ausfallen lassen. Wie FOX SPORTS mitteilte, wird der RFK-Ford bei dem ungewerteten Vorbereitungsrennen kurzfristig von Corey LaJoie übernommen. Der Ex-Champion erholt sich noch von einem Oberschenkelbruch aus dem Dezember. Er nannte einen Start am 1. Februar „absolut töricht“, da er ohne Vorbereitung erst „buchstäblich am Tag des Rennens“ fit geworden wäre. Der Fokus liegt nun voll auf dem Saisonstart beim Daytona 500.
Um die medizinische Freigabe für das „Great American Race“ zu erhalten, plant Keselowski einen Testlauf in Charlotte für den 5. Februar, während LaJoie weiterhin als Reservefahrer bereitsteht. „Ich bestehe jetzt aus Titan“, kommentierte der Ford-Pilot seinen Reha-Fortschritt, gab aber zu, dass der Bruch des größten Knochens im Körper „eine wirklich schmerzhafte Sache“ sei. Da der Clash kein Meisterschaftslauf ist, bleibt Keselowskis Serie von Punktrennen-Starts seit 2010 vorerst ungefährdet.
8. Januar 2026: Johnson sicher beim Daytona 500 (NCS)
Der siebenmalige NASCAR-Champion Jimmie Johnson hat seinen Startplatz für das 68. Daytona 500 sicher. Wie NASCAR offiziell bestätigte, nutzt Legacy Motor Club das sogenannte „Open Exemption Provisional“, um den Toyota mit der Startnummer 84 garantiert als 41. Auto ins Feld zu bringen. Damit steht der siebenmalige Meister fest im Grid für den Saisonauftakt am 15. Februar und muss nicht in der Qualifikation für das „Great American Race“ zittern.
8. Januar 2026: Johnson feiert Truck-Comeback in San Diego (NTS)
Sensationelles Comeback für Jimmie Johnson: Der siebenmalige Cup-Champion startet erstmals seit 2008 wieder in der NASCAR Truck Series. Für das Premierenrennen auf der Naval Base Coronado in San Diego am 19. Juni 2026 schließt er sich TRICON Garage an. Johnson wird einen Toyota mit der Startnummer 1 auf dem Stadtkurs seiner Heimatstadt fahren. „San Diego bedeutet mir alles”, so Johnson, der das Event als perfekte Gelegenheit sieht, „unser Militär zu ehren.” Zudem plant er einen Doppelstart. Neben dem Gastspiel im Truck greift der Rekordmeister am Sonntag ebenfalls im Cup-Auto von Legacy Motor Club ins Lenkrad.
8. Januar 2026: Sawalich und Gray bei Joe Gibbs (NOS)
Im Jahr 2026 kehren Taylor Gray und William Sawalich für ihre zweite Saison in der NASCAR O’Reilly Auto Parts Series zu Joe Gibbs Racing zurück. Gray wird erneut den Toyota mit der Startnummer 54 steuern, unterstützt von Crew-Chief Jason Ratcliff, während Sawalich nach einer durchwachsenen Rookie-Saison wieder im Auto mit der Nummer 18 Platz nimmt. Ergänzt wird das Aufgebot durch Brandon Jones sowie das Nachwuchstalent Brent Crews, der ab seinem 18. Geburtstag im März den Wagen mit der Nummer 19 übernehmen und in dieser Saison insgesamt 29 Rennen bestreiten soll.
8. Januar 2026: Timmy Hill plant Teilzeitprogramm mit Familienteam (NOS)
Im Jahr 2026 plant Hill Motorsports, an der Mehrheit der Rennen der NASCAR Craftsman Truck Series teilzunehmen. Timmy Hill kehrt dafür als Fahrer des Toyota Tundra mit der Startnummer 56. Das Team hat derzeit 17 Starts vorgesehen, beginnend mit dem Saisonauftakt in Daytona, und behält sich vor, im weiteren Verlauf des Jahres zusätzliche Rennen hinzuzufügen. Zudem kehrt der erfahrene Crew-Chief Terry Elmore zurück, um das Team, das nach einer Pause vom Vollzeitwettbewerb 2025 wieder regelmäßig antreten möchte, vom Kommandostand aus zu leiten.
8. Januar 2026: Argentinier fährt 2026 NASCAR (NOS)
Im Jahr 2026 wird Baltazar Leguizamon als erster argentinischer Fahrer Geschichte schreiben, indem er für das Team Barrett-Cope Racing in der NASCAR O’Reilly Auto Parts Series antritt. Er wird den Chevrolet Camaro mit der Nummer 30 pilotieren und plant, an mindestens zehn Rennen teilzunehmen, darunter Starts auf dem Circuit of the Americas, dem Martinsville Speedway und in Watkins Glen, um bis zum Jahresende seine volle NASCAR-Lizenz zu erhalten. Sein Hintergrund ist dabei stark vom Formel- und Sportwagensport geprägt: Leguizamon ist ehemaliger Formula-Atlantic-Champion, Zweitplatzierter der Formula-3-Americas, LMP3-Endurance-Champion und Sieger in der US-amerikanischen F4-Meisterschaft, ergänzt durch Erfahrungen in den argentinischen Rennserien Top-Race und ACTC.
7. Januar 2026: Chip Wile übernimmt Leitung des Fahrerverbandes (NCS)
Chip Wile übernimmt ab sofort die Leitung des NASCAR-Fahrerverbandes. Der ehemalige Vorsitzende des Daytona International Speedway folgt damit auf Jeff Burton, der dem Gremium künftig beratend zur Seite stehen wird.
Die personelle Neuaufstellung zielt darauf ab, die Kommunikation zwischen den Fahrern und der NASCAR-Führung zu verbessern – insbesondere im Hinblick auf das Regelpaket 2026, das neben Sicherheitsupdates auch eine Erhöhung der Motorleistung vorsieht.
Dem Ausschuss gehören aktive Piloten wie Joey Logano, William Byron, Chase Briscoe und Michael McDowell an. Unterstützt wird das Gremium zudem von ehemaligen Profis wie Kurt Busch und Kyle Petty. Vor dem Hintergrund des jüngsten Rechtsstreits zwischen der NASCAR, 23XI Racing und Front Row Motorsports um die Charter-Verträge soll der Rat als zentrales Bindeglied zwischen Offiziellen, Teams und Fahrern fungieren. Das Komitee arbeitet dabei an Transparenz auf operativer Ebene sowie an der Weiterentwicklung sportlicher Standards.
7. Januar 2026: Phelps tritt als NASCAR-Commissioner zurück (NCS)
7. Januar 2026: Jesse Love nimmt an den Chili Bowl Nationals teil
Der aktuelle NASCAR-O’Reilly-Meister Jesse Love kehrt zu seinen Wurzeln zurück und tritt bei einem der prestigeträchtigsten Dirt-Events des Jahres an: den Chili Bowl Nationals 2026. Dabei pilotiert er das Auto von NASCAR-Cup-Series-Crew-Chief Blake Harris. Der Einsatz ist Teil eines umfassenderen Programms von Dan und Patricia Harris, die unter dem Banner von 2nd Opinion Auto Center Racing insgesamt fünf Midgets an den Start bringen. Auf dem Tulsa Expo Raceway trifft Love auf Cup-Stars wie Kyle Larson und Christopher Bell, die ebenfalls an den Chili Bowl Nationals teilnehmen.
6. Januar 2026: Alexander neuer Crew-Chief für Jones (NCS)
Legacy Motor Club hat Justin Alexander als neuen Crew-Chief für den Toyota mit der Startnummer 43 von Erik Jones verpflichtet. Der Stratege feierte in jüngster Vergangenheit fünf Cup-Siege mit Richard Childress Racing und wird nun den Kommandostand von Ben Beshore übernehmen. Beshore bleibt der Organisation erhalten und wechselt intern auf die neu geschaffene Position des Chef-Renningenieurs.
Teambesitzer Jimmie Johnson sieht in Alexander eine „enorme Bereicherung“, da dessen Führungsstil perfekt zur Weiterentwicklung des Rennstalls passe. Neben der technischen Umstrukturierung wurde Scott Roggenbauer zum operativen Geschäftsführer befördert. Ziel dieser Veränderungen ist es, den Aufwärtstrend der Saison 2025 fortzusetzen, die Jones auf dem 24. Gesamtrang beendete.
5. Januar 2026: Labbe für Rundkurs-Rennen mit SSG verkündet (NOS)
Alex Labbe wird in der Saison 2026 für SS-GreenLight Racing alle fünf Rundkurs-Rennen der NASCAR O’Reilly Auto Parts Series bestreiten. Der Kanadier übernimmt das Steuer des Chevrolet mit der Startnummer 0 bei den Läufen in COTA, Watkins Glen, San Diego, Sonoma und auf dem Charlotte Roval. Teamchef Bobby Dotter lobte Labbes bisherigen Beitrag zum Programm und hofft, an die Top-15-Ergebnisse der Vorsaison anknüpfen zu können.
2. Januar 2026: IHRA übernimmt Rockingham Speedway: Neue Ära für „The Rock“ (NOS/NTS/NRS)
Die International Hot Rod Association (IHRA) hat den Rockingham Speedway offiziell erworben und plant umfangreiche Investitionen in die historische Anlage. Eigentümer Darryl Cuttell will „The Rock“ nicht nur restaurieren, sondern als vielseitige Event-Location etablieren. Bereits am Osterwochenende kehrt der Rennbetrieb zurück: Das Programm umfasst die NASCAR O’Reilly Auto Parts Series, die NASCAR CRAFTSMAN Truck Series sowie die ARCA Menards Series West.
„Es geht nicht darum, zu ändern, was Rockingham besonders machte, sondern darin zu investieren“, betont Cuttell, der neben dem Motorsport auch auf Konzerte und Festivals setzt. Für die operative Umsetzung kooperiert die neue Führung mit Branchengrößen wie Bob Sargent und Track Enterprises, um an den Zuschauererfolg von 2025 anzuknüpfen. Weitere Details zu den geplanten Modernisierungen der Strecke in North Carolina sollen in Kürze folgen.
