“Erfahrung und Talent sind einzigartig”: Sato und RLL auf der Jagd nach dem dritten Indy-500-Sieg

“Erfahrung und Talent sind einzigartig”: Sato und RLL auf der Jagd nach dem dritten Indy-500-Sieg
Foto: Penske Entertainment: Joe Skibinski

Der Japaner Takuma Sato startet beim 109. Indy 500 – Er kehrt in einem Honda von Rahal Letterman Lanigan Racing in die IndyCar zurück 

Aller guten Dinge sind drei. Das dachte sich auch Takuma Sato. Der aus Tokio stammende Japaner wird im Mai wieder beim Indy 500 starten. Sato gelang es bereits zweimal das wichtigste Rennen der IndyCar-Saison zu gewinnen. Er wird mit Team Rahal Letterman Lanigan Racing (RLL) in einem Honda mit der Startnummer 75 fahren.

Sato gewann insgesamt sechs IndyCar-Rennen, vier davon mit RLL, darunter das Indy 500 im Jahr 2020. Er fuhr 2012 sowie von 2018 bis 2021 für das Team. Seit seiner letzten kompletten IndyCar-Saison 2022 tritt der Japaner nur noch sporadisch an – zuletzt beim Indy 500 2024, wo er bereits für RLL startete.

Team RLL, das 2025 in seine 34. Saison startete, gewann bereits zweimal das Indy 500 (2020, 2004). Neben dem IndyCar-Engagement ist das Team, welches unter anderem Indy-500-Sieger Bobby Rahal gehört, auch in der IMSA aktiv, wo es für den Einsatz der BMWs in der GTP verantwortlich ist. 

Rahal ist überzeugt, dass Sato der richtige Mann für den potentiellen dritten Sieg ist: “Seine Erfahrung und sein Talent sind einzigartig, das hat er mit seinen beiden Siegen bewiesen. Der Fleiß und die Motivation, die er ins Team bringt, sowie sein Auge fürs Detail sind eine unglaubliche Bereicherung für uns.“

Auch Sato bestätigt, dass die Chemie zwischen ihm und RLL stimmt: “Ich freue mich, wieder für RLL beim Indy 500 zu starten und möchte mich noch einmal von ganzem Herzen bei Bobby [Rahal], Mike [Lanigan], David [Letterman] und dem gesamten Team für diese Möglichkeit bedanken. […] Letztes Jahr war es eine unglaublich tolle Erfahrung, wieder mit dem Team zusammenzuarbeiten und dieses Jahr arbeiten noch mehr bekannte Gesichter an diesem Programm, was es noch besonderer macht und mir viel Selbstvertrauen gibt. Ich kann es kaum erwarten.”

Im vergangenen Jahr schaffte es Sato im Training am Mittwoch der Indy 500-Woche, die höchste Geschwindigkeit ohne Windschatten zu fahren. Er wurde mit 356 Kilometern pro Stunde “geblitzt”. In das Rennen startete Sato von Position zehn und kam auf Platz 14 ins Ziel. 

Autor(en)

Redakteur | Zur Webseite |  + posts

Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.

Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.

Erik Resch

Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws. Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.
Facebook
X (Twitter)
YouTube
Instagram