IndyCar-Boxenfunk 2026: Collet und Harvey erhalten Strafen nach Indy-500-Qualifying

IndyCar-Boxenfunk 2026: Collet und Harvey erhalten Strafen nach Indy-500-Qualifying
Foto: Penske Entertainment: Joe Skibinski

Willkommen zu unserem IndyCar-Boxenfunk, dem Ticker mit den kleinen News rund um die Formelserie in den USA – Hier werden kurze Meldungen im Jahr 2026 zusammengefasst

INDY = IndyCar; NXT = IndyNXT

19. Mai 2026: Collet und Harvey erhalten Strafen nach Indy-500-Qualifying (INDY)

In Indianapolis wurden Caio Collet und Jack Harvey nach dem Qualifying wegen nicht genehmigter Modifikationen an den Aufhängungsabdeckungen ans Ende des Feldes auf den 32. Platz respektive 33. Platz strafversetzt. Während Harvey ursprünglich von Position 29 gestartet wäre, verliert Rookie Collet nicht nur seinen starken Startplatz 10, sondern auch alle wertvollen Meisterschaftspunkte für seinen Einzug in die Fast 12.

Beide Teams begründeten den Regelverstoß mit fehlerhafter Kommunikation beim Einbau der vorgeschriebenen Dallara-Standardteile und wiesen jegliche Absicht zur Leistungssteigerung konsequent zurück. Foyt-Teamchef Larry Foyt bezeichnete den Vorfall als teuren Fehler, betonte aber, er habe „volles Vertrauen in Caio und das Team“, sich im Rennen nach vorn zu kämpfen. Auch Dennis Reinbold von Dreyer & Reinbold Racing entschuldigte sich öffentlich bei den Sponsoren sowie seinem Fahrer Harvey und erklärte nachdrücklich, man akzeptiere „die von der IndyCar-Serie verhängten Strafen in vollem Umfang“.

6. Mai 2026: IndyCar gibt Push-to-Pass bei Starts frei (INDY)

Die IndyCar hebt ab dem Rundkursrennen in Indianapolis die Beschränkungen für das Push-to-Pass-System auf Rundstrecken auf. Fahrer dürfen die zusätzlichen 60 PS nun direkt nach dem Start oder Restart bei grüner Flagge nutzen. Die Serie will damit die „strategischen Optionen und das Wheel-to-Wheel-Racing fördern“, so IndyCar-Chef Doug Boles. Die Neuerung greift ab sofort auf allen Straßen- und Stadtkursen des Kalenders.

Hintergrund ist eine Software-Panne in Long Beach, durch die unter anderem der Sieger Alex Palou das System beim Restart regelwidrig aktivierte. Anstatt Strafen zu verhängen, hat die Rennleitung das Manöver nun für das gesamte Feld legalisiert. Das Zeitlimit pro Rennen bleibt bestehen, doch die Neuerung verspricht mehr Dynamik in der Startphase.

24. April 2026: Acura verstärkt IndyCar-Präsenz bei Meyer Shank Racing (INDY)

Nach dem IMSA-Rückzug weitet Acura das Sponsoring bei Meyer Shank Racing aus und bringt das Branding erstmals zum Indianapolis 500. Nachdem Felix Rosenqvist in Long Beach bereits auf Pole startete, erhält nun auch der Bolide von Marcus Armstrong die Logos für das Saisonhighlight. Man sehe die Serie als „kraftvolle Chance zur Markenbekanntheit“, so Manager Hundy Liu über den Fokuswechsel. Der strategische Schritt markiert Acuras Rückkehr in den Formelsport nach über 30 Jahren Abstinenz.

24. April 2026: Teammanager Mitch Davis verlässt Dale Coyne Racing (INDY)

Mitch Davis, Teammanager von Dale Coyne Racing, geht mit sofortiger Wirkung in den Ruhestand. Der 69-Jährige, der zuletzt als Stratege für Romain Grosjean tätig war, ergreift eine neue berufliche Chance außerhalb des Rennsports und zieht dafür in den Westen der USA. „Ich wollte diesen Umzug schon immer machen“, so Davis über seinen Abschied. Als potenzieller Nachfolger gilt der Ingenieurs-Veteran Bill Pappas für die Leitung des Rennstalls.

10. April 2026: Andretti streicht viertes Indy-500-Auto (INDY)

Andretti Global verzichtet beim diesjährigen Indy 500 auf den Einsatz eines vierten Fahrzeugs. Grund für den Rückzug ist die Terminüberschneidung von Colton Herta, der aufgrund seines Formel-2-Engagements beim Rennen von Kanada startet. Da der vierte Honda primär für Herta vorgesehen war, sah das Team ohne einen verfügbaren Top-Piloten von der Nennung ab.

Man wolle sich voll auf die Stammpiloten Kyle Kirkwood, Will Power und Marcus Ericsson konzentrieren und sich „nicht ablenken lassen“, so Teamchef Ron Ruzewski gegenüber RACER. Mit der Absage schrumpft das Feld für den Klassiker auf aktuell 32 bestätigte Meldungen.

10. April 2026: AJ Foyt Racing verpflichtet Toby Sowery als Ersatzfahrer (INDY)

AJ Foyt Racing verstärkt sich für 2026 mit Toby Sowery als neuem Ersatzfahrer an der Seite von Santino Ferrucci und Caio Collet. Der 29-jährige Brite wird das Team bei Tests sowie im Simulator unterstützen, um laut Teampräsident Larry Foyt die „nächste Generation zu entwickeln“ und die Neuausrichtung des Traditionsstalls voranzutreiben. Sowery, der 2024 für Dale Coyne debütierte, bringt durch seinen diesjährigen LMP2-Sieg in Daytona wichtige Erfahrung in das Programm ein, das technisch eng mit Team Penske kooperiert.

8. April 2026: O’Ward und Palou testen Reifen auf dem Nashville Speedway (INDY)

Pato O’Ward und der amtierende Meister Alex Palou haben am Dienstag einen intensiven Reifentest in Nashville absolviert. Das Duo spulte auf dem 1,33-Meilen-Oval insgesamt 362 Runden ab. Damit die Piloten wichtige Referenzdaten für die kommenden Einsätze auf dem Betonoval.

Im Fokus stand ausschließlich die Reifenentwicklung, während mechanische Setup-Änderungen untersagt waren. Firestone suche einen Reifen, der „mehr Vertrauen in verschiedenen Linien“ und ein größeres Leistungsfenster bietet, so Palou über die Zielsetzung. Nach den positiven Erfahrungen beim Saisonauftakt in Phoenix soll dieser Test sicherstellen, dass die IndyCar auch beim Saisonfinale eine optimale Mischung aus Sicherheit und hoher Racing-Qualität bietet.

26. März 2026: Simpson nach Crash in Arlington nachträglich bestraft (INDY)

Die IndyCar-Rennleitung sanktioniert Kyffin Simpson (Chip Ganassi Racing) nachträglich für die ausgelöste Kollision mit Nolan Siegel und Romain Grosjean beim Arlington-GP. Wegen „vermeidbarer Berührung“ fällt Simpson vom 19. auf den 20. Platz zurück. Er verliert einen Punkt, hält aber Gesamtrang 17 vor dem Lauf in Alabama, während Felix Rosenqvist (Meyer Shank Racing) auf Rang 19 vorrückt.

10. März 2026: Conor Daly kehrt für das Indy 500 zu DRR zurück (INDY)

Conor Daly bestreitet mit Dreyer & Reinbold Racing seinen 13. Anlauf auf den Sieg beim legendären Indianapolis 500. An der Seite von Teamkollege Jack Harvey pilotiert er den von Kingspan gesponserten Boliden mit der Startnummer 23. „Wieder mit DRR in Indianapolis anzutreten, bedeutet mir alles“, so Daly, der nach seinem Wechsel zu Juncos Hollinger Racing nun zum Team zurückkehrt. Teammitbesitzer Dennis Reinbold setzt voll auf die Erfahrung des Routiniers, um am 24. Mai gemeinsam in die Victory Lane einzuziehen.

10. März 2026: Washington-Layout bekanntgegeben (INDY)

Der geplante, etwa 2,7 Kilometer lange Stadtkurs in Washington führt mit sieben Kurven unmittelbar an den bedeutendsten Wahrzeichen Washingtons vorbei. Die Strecke startet auf der geschichtsträchtigen Pennsylvania Avenue zwischen dem Kapitol und dem Washington Monument und passiert im weiteren Verlauf renommierte Institutionen wie das Nationalarchiv sowie das Smithsonian. Die Kombination aus einer langen Start-Ziel-Geraden und der malerischen Kulisse der National Mall macht den Kurs zu einem architektonischen und sportlichen Highlight der US-Formelserie.

26. Februar 2026: Ed Carpenter Racing baut AVL-Partnerschaft aus (INDY)

Ed Carpenter Racing weitet sein Engineering-Programm 2026 durch eine erweiterte Partnerschaft mit AVL RACETECH und deren dynamischer VSM RACE-Simulationstechnologie massiv auf. „Das gibt uns die Werkzeuge, um schneller zu innovieren und unseren Performance-Standard zu heben“, erklärt Teambesitzer Ed Carpenter. Dank cloudbasierter Datenanalysen können Setup-Konzepte angesichts knapper Testzeiten künftig hocheffizient und virtuell vorab validiert werden. Vorjahressieger Christian Rasmussen und Indy-500-Champion Alexander Rossi wollen diesen Entwicklungsvorsprung direkt beim anstehenden Saisonauftakt in St. Petersburg auf die Strecke bringen.

17. Februar 2026: Werkseinsatz für Meyer Shank? (INDY)

Honda plant, ab 2028 ein Werksauto IndyCar-Serie einzusetzen und führt hierzu bereits Gespräche mit Meyer Shank Racing (MSR). Da neue Regeln die Teamgröße begrenzen, soll MSR als Partner fungieren, um das zusätzliche Werksauto unterzubringen und den Rennstall somit auf drei Fahrzeuge zu erweitern.

Das Modell orientiert sich an der bestehenden IMSA-Partnerschaft, bei der HRC eine direkte Rolle in Engineering und Strategie übernimmt. Laut HRC-Präsident David Salters soll diese bewährte Struktur genutzt werden, um eigenes Personal weiterzuentwickeln und die Synergien zwischen Hersteller und Team effizient auf die IndyCar-Serie zu übertragen.

13. Februar 2026: Grosjean kehrt zu Dale Coyne zurück (INDY)

Ex-Formel-1-Pilot Romain Grosjean feiert sein Comeback in der IndyCar-Serie und fährt 2026 wieder für Dale Coyne Racing. Der 39-Jährige übernimmt das Cockpit der Startnummer 18 und trifft damit auf der Strecke direkt auf Mick Schumacher (RLL), der ihn 2021 bei Haas in der Königsklasse ersetzt hatte. Nach Stationen bei Andretti, Juncos Hollinger und einem Jahr als reiner Ersatzfahrer schließt sich für den routinierten Franzosen bei seinem ehemaligen Debüt-Team nun ein Kreis.

An der Seite von Grosjean startet Dennis Hauger, der als härtester Konkurrent für Schumacher im Kampf um den „Rookie of the Year“-Titel gilt. Die Mischung aus dem norwegischen Rookie und einem bewährten Veteranen verschaffe dem Team „eine starke Wettbewerbsbasis“, ordnet Teambesitzer Dale Coyne die neue Fahrerpaarung ein.

12. Februar 2026: Chevrolet und Honda verlängern langfristig und erhalten Werks-Charter (INDY)

Die IndyCar-Serie sichert sich die langfristige Treue ihrer wichtigsten Partner: Chevrolet und Honda haben neue Mehrjahresverträge unterzeichnet und rüsten die US-Serie auch beim neuen Chassis- und Motorenreglement ab 2028 aus. IndyCar-Präsident Doug Boles lobt das „massive und historische Engagement“, mit dem beide Marken ihre absolute Hingabe für den Sport bewiesen hätten.

Ein Meilenstein des Deals ist die erstmalige Vergabe von Hersteller-Chartern ab 2028, wodurch Chevrolet und Honda das Recht erhalten, ein eigenes Werksauto einzusetzen oder an Kundenteams auszulagern.

9. Februar 2026: Pappas verstärkt Dale Coyne Racing (INDY)

Dale Coyne Racing (DCR) holt sich mit Bill Pappas einen erfahrenen Renningenieur ins Haus. Der ehemalige Vizepräsident der IndyCar kehrt damit an die Boxenmauer zurück. Bereits im Jahr 2000 gewann er mit Juan Pablo Montoya das Indy 500.
Für welchen Fahrer von DCR Pappas genau die Verantwortung übernimmt, ist noch offen.

30. Januar 2026: Penske holt Cindric an den Kommandostand zurück (INDY)

Team Penske sorgt für eine signifikante Personalie und holt den ehemaligen Teampräsidenten Tim Cindric für die Saison 2026 zurück an den Kommandostand. Wie der Rennstall bestätigte, wird Cindric die Rennstrategie für Scott McLaughlin übernehmen. Der aktuelle Teampräsident Jonathan Diuguid leitet weiterhin die Taktik für Josef Newgarden, während Travis Law dem Neuzugang David Malukas zur Seite steht. Diuguid bezeichnete Cindric angesichts dessen „jahrzehntelanger Erfahrung“ als entscheidende Verstärkung für das Team.

Die Rückkehr erfolgt neun Monate nach Cindrics Entlassung im Mai 2025, die durch technische Verstöße beim Indy 500 ausgelöst wurde. Anders als Ron Ruzewski und Kyle Moyer, die zu Andretti bzw. McLaren wechselten, kehrt Cindric zu seinen Wurzeln zurück. Auch das Umfeld von Scott McLaughlin wird neu geordnet: Raul Prados ersetzt Ben Bretzman als Race Engineer, zudem übernimmt David Hunt die Rolle des Spotters von Adam Fournier, um die Startnummer 3 im Titelkampf optimal aufzustellen.

27. Januar 2026: Prema verpasst Medientermine (INDY)

Prema Racing hat die Vorproduktionen für die Medien in Indianapolis verpasst. Das Fehlen des Teams lässt Zweifel am Saisonstart 2026 aufkommen, da sich das Team laut RACER in kritischen Verhandlungen mit einem neuen Eigentümer befindet. CEO Piers Phillips versucht derzeit, den Rennstall nach dem Rückzug der Prema-Führung zu retten. Dies macht einen Verzicht auf den Saisonauftakt in St. Petersburg jedoch wahrscheinlicher.

Die finanzielle Schieflage wirft auch Fragen zur Fahrerpaarung auf. Ob Callum Ilott und Robert Shwartzman unter einer neuen Führung im Cockpit bleiben, ist aktuell unklar. Zwar hat das Fehlen bei den TV-Aufnahmen keine direkten sportlichen Konsequenzen, doch es deutet mutmaßlich darauf hin, dass die Mannschaft erst zu einem späteren Zeitpunkt in die Saison starten wird.

25. Januar 2026: Personalveränderungen bei Ed Carpenter Racing zur 15. Saison (INDY)

Pünktlich zum Saisonauftakt in St. Petersburg stellt Ed Carpenter Racing die personellen Weichen für die Zukunft. Matt Barnes, der seit 23 Jahren im Unternehmen ist, wird sportlicher Vizepräsident und übergibt seine Rolle als Renningenieur für Alexander Rossi an Quentin Montigaud. Damit reagiert Geschäftsführer und Teambesitzer Ed Carpenter auf die gestiegenen Anforderungen in der technologischen Entwicklung der Serie.

Als namhafter Neuzugang stößt Robert Gue von Prema als Senior-Projektingenieur zum Team, um die Fahrzeugentwicklung voranzutreiben. Während Pete Craik weiterhin Christian Rasmussen betreut, soll der neue Fitnesstrainer Chase Campbell die Boxencrews und Piloten auf ein physisches Top-Niveau bringen. Mit dieser Umstrukturierung unterstreicht das Team seine Ambitionen, wieder eine tragende Rolle im vorderen Mittelfeld der IndyCar-Meisterschaft zu spielen.

19. Januar 2026: Prema-Gründer verlassen das Team (INDY)

Ein Erdbeben in der Führungsetage von Prema Racing bedroht die Zukunft des erst 2025 gestarteten IndyCar-Programms massiv: Die Gründerfamilie um Angelo und Rene Rosin sowie Rene Rosins Partnerin Angelina Ertsou haben das Unternehmen verlassen, während Geschäftsführer Piers Phillips nun in einem Wettlauf gegen die Zeit versucht, den Rennstall durch den Verkauf an neue Investoren zu retten.

Hintergrund ist ein offenbar seit Mai 2025 bestehender Finanzierungsstopp durch die Eigentümergruppe DC Racing Solutions (DCRS), der den Start der beiden Chevrolet-Boliden von Callum Ilott und Robert Schwartzman beim Saisonauftakt in St. Petersburg Ende Februar akut gefährdet. Die Deadline ist strikt: Bis Ende Januar müssen Millionenbeträge für Motoren-Leasing und Firestone-Reifen überwiesen werden, andernfalls verliert das Team seine Ausrüstung und die Startplätze 26 und 27 im Grid könnten vakant bleiben.

11. Januar 2026: Neuer Tech-Auflieger für das IOB und Laser-Pläne ab 2028 (INDY)

Penske Entertainment rüstet auf: Ein neuer Auflieger für die technische Abnahme wird künftig operativ vom neu geschaffenen Independent Officiating Board (IOB) geleitet. IndyCar-Präsident Doug Boles bestätigte, dass der Lkw zwar im Besitz der Serie bleibt, vor Ort aber „komplett vom IOB betrieben“ wird. Damit steht der neuen unabhängigen Instanz für die Regelüberwachung zum Saisonstart modernste Infrastruktur zur Verfügung.

Technisch blickt die Serie voraus: Für das 2028 kommende Dallara-IR28-Chassis plant Boles die Einführung von Laser-Scanning zur Standard-Überprüfung der Karosserie. Da verlässliche Vergleichsdaten beim seit 2012 stetig modifizierten DW12 kaum noch zu erheben sind, wird die aus der NASCAR und IMSA bekannte Technologie erst mit der nächsten Fahrzeuggeneration fester Bestandteil der Inspektion.

8. Januar 2026: Neuer Spotter für McLaughlin (INDY)

Scott McLaughlin geht mit einer veränderten Crew in die Saison 2026: Der Penske-Pilot wird bei seinen Einsätzen in Zukunft auf David Hunt zählen. Hunt gilt als einer der besten Spotter der Szene und behielt zuletzt für Colton Herta die Übersicht. Hunt ersetzt Adam Fournier, mit dem McLaughlin sieben Siege und 23 Podestplätze erreichte, bevor Fournier in die NASCAR wechselte.

2. Januar 2026: Neue Regelhüter formieren sich: Erstes IOB-Treffen in Indianapolis (INDY/NXT)

Das neu geschaffene Independent Officiating Board (IOB) hat sich kurz vor Weihnachten erstmals persönlich in Indianapolis getroffen, um die Strukturen der künftigen Regelüberwachung festzulegen. Unter dem Dach der IndyCar Officiating Incorporated (IOI) berieten die Experten Ray Evernham, Raj Nair und FIA-Vertreter Ronan Morgan über Regelwerk und technische Inspektionen.

Die Besetzung bündelt Expertise aus diversen Top-Serien: Während Nair durch das Ford-GT-Programm WEC-Erfahrung einbringt, liefert Evernham tiefes NASCAR- und SRX-Wissen, ergänzt durch Morgans internationale FIA-Perspektive. „Sie haben das Beste aus dem gesamten Sport gesehen“, so Boles über die Synergien des Trios, das nun konkrete Pläne für die kommende Saison ausgearbeitet hat. Ziel ist eine strikte Trennung von sportlicher Leitung und kommerziellen Interessen.

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Freiberuflicher Kommentator & Journalist | Zur Webseite |  + posts

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.

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Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.

Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.

André Wiegold und Erik Resch

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