„Für Papa“: Robbie Kennealy feiert emotionalen Premieren-Sieg in der ARCA Series West
Robbie Kennealy sicherte sich seinen Premieren-Sieg auf dem All American Speedway in Roseville, Kalifornien – Der 19-Jährige widmete den Triumph seinem verstorbenen Vater
Ein Jahr nach dem plötzlichen Tod seines Vaters feiert Robbie Kennealy seinen ersten ARCA-West-Sieg auf dem All American Speedway – ein hochemotionaler Abend für Team und Familie. Schon am Vortag gewann der Fahrer der Startnummer 1 die Pole-Position auf dem 0,333 Meilen (0,54 Kilometer) langen Short-Track.
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Nach dem Start übernahm zunächst Tyler Reif die Führung. Doch es dauerte nur acht Runden, bis sich der junge Kalifornier Kennealy zurückkämpfte. Reif beendete den Lauf aufgrund von Problemen nur auf Rang acht. Kennealy dominierte nahezu das gesamte Rennen. Selbst mehrere Restarts brachten ihn nicht aus der Ruhe. Den Abschluss fand seine Nacht in der Victory-Lane, nachdem er ein letztes Manöver von Trevor Huddleston abwehrte.
„Es ist genau an diesem Rennwochenende vor nahezu einem Jahr passiert, als mein Papa überraschend verstarb“, sagte Kennealy gegenüber FloRacing. Vater Gary, der lange die treibende Kraft war, starb an einem Herzinfarkt. Seither arbeitet die Familie in Kooperation mit Kyle Keller und mit Unterstützung von Jan Qualkenbush, sodass die Mannschaft nun Vollzeit in der ARCA Series West fahren kann.
Der frischgebackene Sieger widmete seinem Vater den Erfolg mit den Worten „Das ist für dich, Papa“. Auch bei seinem Team und Qualkenbush bedankte sich Kennealy herzlich: „Mein größter Dank geht an meine Jan’s-Towing-Racing-Crew. Ohne Jan Qualkenbush, der Kyle Keller und mir diese Chance gegeben hat, wären wir jetzt nicht hier.“
Das nächste Rennen der ARCA Series West findet am 28. September auf dem Madera Speedway statt. Geplant ist der Start um 4:30 Uhr deutscher Zeit.
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Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.
Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.





