Keselowski sicher: „Supercars waren Vorlage für das Next-Gen-Auto“ der NASCAR

Keselowski sicher: „Supercars waren Vorlage für das Next-Gen-Auto“ der NASCAR
Foto: NASCAR Media / Jonathan Bachman/Getty Images

Brad Keselowski ist sich sicher: Die Australischen Supercars waren die Blaupause für das Next-Gen-Auto, das 2022 in der NASCAR Cup Series eingeführt wurde

„Das Supercar war die Vorlage für den Bau des Next-Gen-Autos“, sagt Brad Keselowski gegenüber Dale Jr. Download über die Ähnlichkeiten zwischen den Australischen Supercars und der NASCAR Cup Series. „Als NASCAR das Next-Gen-Auto entworfen hat, sind sie im Grunde nach Australien gegangen und haben gesagt: ‚Das gefällt uns‘. Dann sind sie dahin gegangen und sagten: ‚Baut es so, dass es danach aussieht’“

Gleichzeitig kritisiert Keselowski das Testverbot in der NASCAR, das dazu führt, dass Fahrer aus Australien bessere Chancen haben, sich in der Cup-Serie zu etablieren – wie es Shane van Gisbergen tut. Wenn sie aus den Supercars kommen, haben sie eine gute Basis, während die Fahrer in den USA laut dem RFK-Fahrer und -Mitbesitzer keine Chance haben, sich abzusetzen.

„Wenn du ein junger Fahrer drüben in Australien, Neuseeland oder in dieser Gegend bist, steigst du in diese Autos und lernst, wie man es richtig macht“, sagt er. „Wenn du dann hierher kommst, darf jeder, gegen den du antrittst, kaum trainieren oder wirklich lernen, wie man es richtig macht. Wir steigen einfach ins Auto und fahren das Rennen; du hast eine kurze Trainingssession und das war’s. Es gibt keine Testfahrten, gar nichts.“

„Diese Jungs haben zwei Rennen pro Wochenende, ein paar Stunden Training, Test-Sessions – die entwickeln ihre Fähigkeiten wirklich weiter“, analysiert Keselowski weiter. „So wie es bei uns früher auch mal war. Damals hatten diese Jungs keine Chance, mit den Cup-Fahrern mitzuhalten, weil wir jeden einzelnen Tag trainiert und getestet haben. Wir haben so viel getestet – wenn du versucht hast, aus einer anderen Serie in den Cup zu kommen, konntest du uns nicht das Wasser reichen, keine Chance.“

„Heute ist es genau das Gegenteil: In der Cup-Serie stagnierst du als Rennfahrer fast schon, weil du nicht trainieren und testen kannst“, so der 42-Jährige. „Man bleibt im Grunde auf dem Level, auf dem man ist, wenn man dort ankommt. Das ist eine ganz andere Welt.“

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Freiberuflicher Kommentator & Journalist | Zur Webseite |  + posts

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.

André Wiegold

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.
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