„Weiter vorne qualifizieren“: Mick Schumacher über sein frühes Aus in St. Pete

„Weiter vorne qualifizieren“: Mick Schumacher über sein frühes Aus in St. Pete
Foto: Penske Entertainment: Joe Skibinski

Mick Schumacher kam in seinem ersten IndyCar-Rennen 2026 in St. Petersburg nur vier Kurven weit – Er wurde in einen unverschuldeten Unfall verwickelt

Von Platz 21 aus startete Mick Schumacher nach einem schwierigen Qualifying in sein erstes IndyCar-Rennen auf dem Straßenkurs von St. Petersburg in Florida. Die engen Straßenschluchten sind tückisch und fordern immer wieder ihre Opfer. Nach nur vier Kurven war das Rennen für den Deutschen im Rahal-Letterman-Lanigan-Boliden bereits vorbei, da er unverschuldet in einen Unfall verwickelt wurde.

Sting Ray Robb verbremste sich und erwischte Santino Ferrucci. Schumacher war auf der Außenbahn unterwegs, konnte aber nicht mehr ausweichen. Er krachte in die havarierten Autos und musste das Rennen vorzeitig beenden.

„Ganz ehrlich, im ersten Moment dachte ich: ‚Oh, kann ich das Ding hier rückwärts wieder rausfahren?‘, so Schumacher gegenüber FOX. „Die Sicherheitskräfte waren dann doch etwas schneller zur Stelle, dann war der Motor aus und die AMR-Crew hat mich sofort rausgeholt. Das muss ich wirklich sagen: Die AMR-Crew macht einen tollen Job. Großes Lob an sie, sie waren sofort da.“

„Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man immer unterstützt wird, wenn etwas passiert“, so Schumacher weiter. „In diesem Fall hätten wir uns gewünscht, weiterfahren zu können. Ich glaube, wir hatten ein Auto, das gut genug war, um im Feld weiter nach vorne zu fahren. Wir waren ziemlich zuversichtlich, dass wir eine gute Strategie hatten und waren gespannt, was die anderen machen würden. Wir brannten darauf, dieses Rennen richtig in Gang zu bringen.“

Doch dann kam es zum frühen Aus: „Ich meine, das ist Rennsport, oder? Es ist sehr bedauerlich. Ich denke, als Team hätten wir dieses Rennen wirklich gebraucht, um alles zu sortieren und ohne Zweifel in das nächste Event zu gehen. Aber hey, wir haben noch 17 Rennen vor uns. Es ist erst das erste, es ist erst der Anfang und ich freue mich sehr auf den Rest der Saison.“

Aus seiner Sicht ging alles schnell und chaotisch zur Sache: „Ich sah, dass sie überall verstreut waren. Ich dachte: ‚Okay, ich nehme die bessere Linie‘, was in dem Fall die Außenseite war. Ich denke, wir sind alle gut durch Kurve zwei und drei gekommen. Und dann war es wohl nur eine Frage der Zeit, bis etwas passieren würde.“

„Aber wie gesagt, das ist Racing. Wenn man da hinten im Feld steckt, hat man eben diese Momente, in denen drei oder sogar vier Autos neben- oder hintereinander fahren – das ist an sich schon ein Risiko. Unsere wichtigste Lektion daraus: Weiter vorne qualifizieren. So einfach ist das.“

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Freiberuflicher Kommentator & Journalist | Zur Webseite |  + posts

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.

André Wiegold

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.
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