IndyCar-Kalender 2026: Phoenix mit NASCAR, zwei neue Stadtkurse und Iowa gestrichen
IndyCar hat ihren Kalender für die Saison 2026 vorgestellt – Das sind die Stationen, die die Fahrer und Teams in der kommenden Saison besuchen werden
Die IndyCar hat ihren Rennkalender für die Saison 2026 veröffentlicht. Dieser umfasst 17 Rennen und einige bedeutende Änderungen. Das größte Highlight ist die Rückkehr auf den Phoenix Raceway als Teil eines gemeinsamen Wochenendes mit der NASCAR.
Zudem debütieren mit dem Arlington Grand Prix in Texas und einem Rennen in Markham, Kanada, zwei brandneue Stadtkurse. Gestrichen wurden im Gegenzug der Iowa Speedway und das Event in Thermal Club. Die Saison erstreckt sich über 189 Tage, beginnend am 1. März in St. Petersburg und endend am 6. September in Laguna Seca.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick
- Rückkehr nach Phoenix: Erstmals seit 2018 kehrt die IndyCar-Serie auf das 1-Meilen-Oval in Arizona zurück. Das Rennen findet am Samstag, dem 7. März, als Teil des NASCAR-Wochenendes statt und stärkt den Oval-Anteil im Kalender.
- Zwei neue Stadtkurse: Mit dem Arlington Grand Prix (15. März) in Texas und einem neuen Rennen in Markham nahe Toronto (16. August) wagt die Serie den Schritt in neue Märkte.
- Iowa Speedway ist raus: Nach enttäuschenden Zuschauerzahlen im Vorjahr wird der Short-Track-Double-Header in Iowa 2026 nicht mehr ausgetragen.
- Milwaukee wird wieder zum Double-Header: Das Rennen auf der Milwaukee Mile kehrt zum erfolgreichen Format von 2024 zurück und wird als Doppelveranstaltung am 29. und 30. August ausgetragen.
- Laguna Seca als Saisonfinale: WeatherTech Raceway Laguna Seca übernimmt die Rolle des Saisonfinales, nachdem diese Position zuletzt an Nashville vergeben war.
Strategische Anpassungen mit Blick auf Indy 500 und Fußball-WM
Der Zeitplan zeigt strategische Überlegungen. Das Rennen im Barber Motorsports Park wurde um einen Monat auf den 29. März vorverlegt. Dieser Schritt verschafft den Teams eine längere Vorbereitungsphase zwischen dem Indy-Open-Test und dem Start des Grand Prix von Indianapolis im Mai, was die Konzentration auf das Indy 500 erleichtert.
Eine weitere Besonderheit ist die Anpassung an die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, deren Übertragungsrechte ebenfalls bei FOX liegen. Der Juli-Kalender wurde drastisch ausgedünnt und umfasst nur die Rennen in Mid-Ohio (5. Juli) und Nashville (19. Juli). Damit versucht die Indycar strategisch hohe Einschaltzahlen zu generieren. Das Nachtrennen auf dem Nashville Superspeedway wird direkt im Anschluss an das WM-Finale ausgetragen, um von der erwarteten Rekord-Quote zu profitieren.
Insgesamt besteht der Kalender aus sechs Ovalrennen, fünf Stadtkursen und sechs permanenten Rennstrecken. Mark Miles, Geschäftsführer von Penske Entertainment, kommentiert: „Der IndyCar-Kalender 2026 bietet eine dynamische Bühne für unseren Sport und seine Stars und verbindet bei den Fans beliebte Rennwochenenden mit unglaublichen Auftritten an aufregenden neuen Orten.“
| Datum | Rennstrecke | Streckentyp |
|---|---|---|
| So, 1. März | St. Petersburg | Stadtkurs |
| Sa, 7. März | Phoenix Raceway | Oval |
| So, 15. März | Arlington Grand Prix | Stadtkurs |
| So, 29. März | Barber Motorsports Park | Rundkurs |
| So, 19. April | Long Beach | Stadtkurs |
| Sa, 9. Mai | Grand Prix von Indianapolis | Rundkurs |
| So, 24. Mai | Indy 500 | Oval |
| So, 31. Mai | Detroit | Stadtkurs |
| So, 7. Juni | Gateway | Oval |
| So, 21. Juni | Road America | Rundkurs |
| So, 5. Juli | Mid-Ohio | Rundkurs |
| So, 19. Juli | Nashville Superspeedway | Oval |
| So, 9. August | Portland | Rundkurs |
| So, 16. August | Markham | Stadtkurs |
| Sa, 29. August | Milwaukee Mile (1) | Oval |
| So, 30. August | Milwaukee Mile (2) | Oval |
| So, 6. September | Laguna Seca | Rundkurs |
Autor(en)
Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.
Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.





