RAM und Kaulig Racing: Einstieg in die NASCAR Truck Series 2026 mit bis zu fünf Trucks

RAM und Kaulig Racing: Einstieg in die NASCAR Truck Series 2026 mit bis zu fünf Trucks
Foto: NASCAR Media

RAM kehrt 2026 mit Kaulig Racing in die NASCAR Truck Series zurück – Das Team plant bis zu fünf Trucks einzusetzen

Am Daytona-Wochenende bestätigte RAM, mit Kaulig Racing in die NASCAR Craftsman Truck Series einzusteigen. Die Marke feiert ihre Werk-unterstützte NASCAR-Rückkehr und wird erstmals seit 2012 wieder Rennen bestreiten. Kaulig plant, bis zu fünf Trucks an den Start zu bringen; Details zu Fahrern und Strukturen sollen in den kommenden Monaten folgen.

„Ich weiß, dass RAM keine halben Sachen macht“, so Eigentümer Matt Kaulig „Das sieht man an den Autohäusern und allem, was sie tun. Und bei Kaulig Racing machen wir ebenfalls keine halben Sachen. Wenn wir in die Truck Series gehen, kommen wir nicht leise oder auf Zehenspitzen. Wir kommen mit einem Knall.“

Der Rennstall erweitert für das Truck-Programm den Standort in Welcome (North Carolina), umziehen will man nicht. Parallel bleiben die bestehenden Programme in der NASCAR Cup und Xfinity Series bestehen – dort setzt Kaulig Racing weiterhin als Satelliten-Team von Richard Childress Racing auf Chevrolet. Die Programme für RAM und Chevrolet sollen aber völlig getrennt behandelt werden, das Team spricht von einer Firewall.

RAM-CEO Tim Kuniskis ist ebenfalls überzeugt, mit Kaulig den richtigen Partner gefunden zu haben. „Wir brauchten ein Team, das wirklich zur RAM-Marke passt und unseren unkonventionellen NASCAR-Ansatz mitträgt. Mit Kaulig Racing haben wir die richtige Synergie gefunden, um unsere ‚Last-Tenth‘-Kultur voranzutreiben.“

Kaulig hat große Ziele für die Zukunft. Eine solche Kooperation könnte der Mannschaft den Weg in die oberste Liga der Cup Series ebnen. Ähnlich wie Joe Gibbs Racing für Toyota, Hendrick für Chevrolet und Penske für Ford könnte Kaulig einer der Hauptakteure in der Top-Klasse werden.

„Es liegt an uns, mit RAM abzuliefern“, sagte Kaulig. „Wir müssen ihnen zeigen, dass wir ein phänomenaler Partner und ein großartiges Rennteam sind und dass wir auf und neben der Rennstrecke gewinnen können. Dann werden sie wahrscheinlich genauso gut wie wir entscheiden können, mit wem sie zusammenarbeiten wollen, wenn sie in die Cup- oder Xfinity-Serie aufsteigen. Es liegt also an uns, Leistung zu bringen.“

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Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.

Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.

Erik Resch

Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws. Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.
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