Ein Finale mit Höhen und Tiefen: BS+BREMOTION „leider nicht belohnt“

Ein Finale mit Höhen und Tiefen: BS+BREMOTION „leider nicht belohnt“
Foto: Michael Großgarten / Leadlap.de

BS+BREMOTION erlebte beim Finale der NASCAR Euro Series 2026 auf dem Circuit Zolder ein Wechselbad der Gefühle – Die Resultate spiegelten das eigentliche Potenzial nicht wider

Garrett Lowe hatte im BS+BREMOTION-Chevrolet mit der Startnummer 99 auf dem Traditionskurs im belgischen Zolder gleich zwei Chancen, sein erstes NASCAR-Euro-Rennen zu gewinnen. Doch das Rennglück war nicht auf der Seite des US-Amerikaners: Am Samstag musste er sich Paul Jouffreau geschlagen geben, am Sonntag warf ihn im direkten Duell um die Spitze ein technischer Defekt zurück. Dennoch bot das Wochenende für die Truppe aus Frankfurt und München reichlich Grund zum Feiern.

Lowe rechnete sich nicht nur Chancen auf die Junior Trophy aus, sondern griff sogar nach dem Gesamttitel. Beide Pole-Positions am Samstag und Sonntag unterstrichen eindrucksvoll die Konkurrenzfähigkeit des Pakets. Nach einem starken zweiten Rang am Vortag fiel der Rennfahrer aus Charlotte am Sonntag im Duell gegen Jouffreau mit defektem Gaszug zurück. Damit platzte nicht nur der Traum vom Premierensieg: Lowe rutschte im Gesamtklassement noch auf Position sechs ab und beendete die Junior Trophy auf Rang drei.

„So ein Finale haben wir uns natürlich nicht gewünscht“, sagt Bremotion-Teamchef Patrick Brenndörfer. „Garrett hat über das gesamte Rennwochenende eine herausragende Leistung gezeigt, die am Ende leider nicht belohnt wurde. Ohne den technischen Defekt wäre ein deutlich besseres Gesamtergebnis möglich gewesen.“

„Dennoch können wir mit seiner Saison absolut zufrieden sein. Die Pole-Positions und mehrere Podestplätze zeigen, welches Potenzial er in diesem Jahr gezeigt hat. Am Ende hat uns lediglich das nötige Quäntchen Glück gefehlt, um diese starke Saison mit einem noch besseren Meisterschaftsergebnis zu krönen.“

Lowes Teamkollege Dominique Schaak kämpfte in der OPEN-Klasse derweil um den Triumph in der Master Trophy. Der Magdeburger sicherte sich im Qualifying den 14. Startplatz und trotzte im Auftaktrennen einem heftigen Wolkenbruch samt chaotischem Boxenstopp. Ein Top-10-Ergebnis blieb dem 36-Jährigen zwar verwehrt, wodurch er sich mit Rang drei in der Sonderwertung begnügen musste, die Formkurve Schaaks zeigte dennoch kontinuierlich nach oben.

Foto: Michael Großgarten / Leadlap.de

„Dominique hat sich in dieser Saison noch einmal deutlich gesteigert und mehrfach überzeugt – unter anderem mit seinen beiden Top-10-Ergebnissen in Most“, resümiert Brenndörfer. „Als Team haben wir in diesem Jahr viele Höhepunkte erlebt.“ Zudem verbuchte BS+BREMOTION maßgeblichen Anteil am Titelgewinn von Beitske Visser in der Lady Trophy, wenngleich die Niederländerin die Playoffs im Aufgebot des Team Bleekemolen bestritt.

„Ein besonderer Glückwunsch geht auch an Beitske Visser, die einen Großteil der Saison gemeinsam mit uns bestritten und sich am Ende den Titel in der Lady Trophy gesichert hat. Insgesamt können wir mit unserer Saison sehr zufrieden sein. Ich bin stolz auf das gesamte Team und dankbar für alle Partner und Sponsoren, die uns in diesem Jahr unterstützt und begleitet haben. Auf dieser Basis wollen wir 2027 den nächsten Schritt machen.“

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Freiberuflicher Kommentator & Journalist | Zur Webseite |  + posts

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.

André Wiegold

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.