IMSA enthüllt frühzeitig den Kalender 2026: Road America jetzt ein Sechs-Stunden-Rennen
Die IMSA hat am Wochenende in Sebring den Kalender für die Saison 2026 vorgestellt – Es gibt keine neuen Strecken, aber dafür ein neues Rennen für den Endurance Cup bekanntgegeben
Der Kalender der nordamerikanischen Sportwagen-Meisterschaft (IMSA) für die kommende Saison steht. Die Saison wird insgesamt elf Rennen umfassen. Weder die Anzahl der Rennen wurde verändert, noch gibt es neue Strecken im Kalender.
Die einzige Änderung betrifft die Dauer des Rennens in Elkhart Lake. Road America wurde in den Michelin Endurance Cup aufgenommen und hat eine Renndistanz von sechs Stunden. Im Gegenzug wurde Indianapolis auf zwei Stunden und 40 Minuten verkürzt. Beide Rennen finden in etwa zur gleichen Zeit wie in den Vorjahren statt.
Wie IMSA-Chef John Donaan Motorsport.com mitteilte, lag der Grund für die Verlängerung bei den Fans vor Ort: „Die Besucherzahlen, die wir an der Strecke gesehen haben, sind eine große Chance für uns, auch Familien in den Sport zu bringen.”
Doonan will die nächste Generation für die IMSA begeistern. So hofft er, über Familienausflüge, die mit Camping verbunden sind, ganze Familien nach Road America zu locken.
Die Saison beginnt wie immer mit den 24 Stunden von Daytona. Im März folgen die 12 Stunden von Sebring. Danach beginnt die Saison der Sprintrennen mit dem Rennen in Long Beach, wo nur die GTP und GTD an den Start gehen. Das Saisonfinale findet bekanntlich auf Road Atlanta mit dem 10-Stunden-Rennen im Oktober statt.
Die Michelin Pilot Challenge (zweite Liga der IMSA) hat in der Saison 2026 insgesamt zehn Rennen. Alle sind im Rahmenprogramm der Hauptserie
Mit der frühen Veröffentlichung des Kalenders will die IMSA Überschneidungen mit anderen Rennserien wie der Langstrecken-WM (WEC) oder der GT World Challenge vermeiden. Die frühe Veröffentlichung war nur durch die Kooperation aller Streckenbesitzer möglich.
| Datum | Event | Dauer | Klassen | Strecke | Ort |
| 16.–18. Jan. | Roar Before the Rolex 24 | Testtage | Alle Klassen | Daytona International Speedway | Daytona Beach, Florida |
| 21.–25. Jan. | Rolex 24 At Daytona | 24 Stunden | Alle Klassen | Daytona International Speedway | Daytona Beach, Florida |
| 18.–21. März | Mobil 1 Twelve Hours of Sebring | 12 Stunden | Alle Klassen | Sebring International Raceway | Sebring, Florida |
| 17.–18. Apr. | Grand Prix of Long Beach | 100 Minuten | GTP, GTD | Long Beach Street Circuit | Long Beach, Kalifornien |
| 1.–3. Mai | WeatherTech Raceway Laguna Seca | 2 Std. 40 Min. | GTP, GTD PRO, GTD | WeatherTech Raceway Laguna Seca | Monterey, Kalifornien |
| 29.–30. Mai | Detroit Grand Prix | 100 Minuten | GTP, GTD PRO | Detroit Street Circuit | Detroit, Michigan |
| 25.–28. Juni | Sahlen’s Six Hours of The Glen | 6 Stunden | Alle Klassen | Watkins Glen International | Watkins Glen, New York |
| 10.–12. Juli | Canadian Tire Motorsport Park | 2 Std. 40 Min. | LMP2, GTD PRO, GTD | Canadian Tire Motorsport Park | Bowmanville, Ontario |
| 30. Jul.–2. Aug. | Road America | 6 Stunden | Alle Klassen | Road America | Elkhart Lake, Wisconsin |
| 21.–23. Aug. | VIRginia International Raceway | 2 Std. 40 Min. | GTD PRO, GTD | VIRginia International Raceway | Alton, Virginia |
| 18.–20. Sep. | Indianapolis Motor Speedway | 2 Std. 40 Min. | Alle Klassen | Indianapolis Motor Speedway | Indianapolis, Indiana |
| 30. Sep.–3. Okt. | Motul Petit Le Mans | 10 Stunden | Alle Klassen | Michelin Raceway Road Atlanta | Braselton, Georgia |
Autor(en)
Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.
Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.





