Griebel verzichtet auf DRM-Auftakt im Erzgebirge: „Es geht einzig um die Titelchance“

Marijan Griebel wird nicht bei der 60. Rallye Erzgebirge an den Start gehen – Der Titelverteidiger lässt die DRM-Rallye aus, um seine Titelchancen zu optimieren
Titelverteidiger Marijan Griebel verzichtet auf den Saisonauftakt der Deutschen Rallye-Meisterschaft (DRM) bei der 60. Rallye Erzgebirge am 27. und 28. März 2025. Es hatte sich bereits angedeutet, da Griebel in der vorläufigen Starterliste nicht auftauchte. Nun ist es offiziell. Aufgrund des starken Teilnehmerfeldes, der Ambitionen seiner Konkurrenten und einer neuen Regel entschied er sich, nicht zu starten.
Das neue Reglement zwingt die DRM-Piloten, eine Veranstaltung auszulassen. Von den sieben Läufen können alle Fahrer maximal sechs Läufe für die Punktewertung auswählen. Davon wird das schlechteste Ergebnis gestrichen, sodass am Ende nur fünf Wertungen für die Meisterschaft relevant sind.
Auch wegen der angekündigten Meisterschafts-Ambitionen von Philip Geipel und Julius Tannert verzichtet Griebel auf den Saisonauftakt. Sowohl für den Zwickauer Tannert als auch für Geipel ist die „Erze“ die Heimrallye, was die Motivation auf einen Sieg zusätzlich steigern dürfte.
Griebel schreibt auf seinen Social-Media-Kanälen: „Aufgrund der neuen Regelung in der DRM, dass man einen Lauf auslassen muss, lag es jedoch für mich auf der Hand, den Heimatlauf meiner beiden größten Titelwidersacher zu wählen.“
Er ergänzt: „Es geht hier einzig und allein darum, im Sinne der größtmöglichen Titelchance zu handeln und nicht die aus meiner Sicht schönsten Rallyes auszuwählen. Da hätte ich die 60. Erze sicher mitgenommen. Sorry an alle Fans, ich hoffe, ihr könnt das verstehen.“
Griebels erster Start in dieser Saison wird dann bei der Rallye Sulingen vom 25. bis 26. April sein. Nach seinem „Testeinsatz“ bei der Rallye Touquet wird er dort sein erstes Rennen mit seiner neuen Beifahrerin Ella Kremer in der DRM bestreiten.
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Eriks Begeisterung für den Motorsport entfaltete sich frühzeitig, als er gemeinsam mit seinem Vater den Sachsenring besuchte. Das dort stattfindende ADAC GT Masters war ein prägendes Erlebnis für ihn. 2017 entdeckte er durch Zufall NASCAR im Fernsehen und schaute gemeinsam mit seinem Vater, einem großen Fan, die Rennen. Schon als Simracer kommentierte er virtuelle Ligen für Abgefahren Community und Virtual Racing. So kam er in Kontakt mit der Welt der Kommentatoren. Im Laufe seines Lebens besuchte er zahlreiche Live-Events. Sein Interesse gilt nicht nur den Rennen selbst, sondern auch dem Geschehen im Fahrerlager. Um seine Leidenschaft weiter auszubauen, entschied er sich, bei Leadlap.de als Hobbyredakteur und Podcaster seine nächsten Schritte in der Medienwelt zu machen.