Layne Riggs triumphiert in Pocono: Playoff-Ticket in der Truck Series gelöst

Layne Riggs triumphiert in Pocono: Playoff-Ticket in der Truck Series gelöst
Foto: NASCAR Media / Jonathan Bachman/Getty Images

Layne Riggs gewann das Truck-Series-Rennen in Pocono nach Corey Heims Reifenschaden und Carson Hocevars Strafe – Damit qualifizierte er sich für die Playoffs

Layne Riggs jagte in der Saison 2025, lange seinem Sieg in der Truck Series hinterher. Nachdem er immer wieder knapp am Erfolg vorbei schrammte, gelang ihm in Pocono der Einzug in die Playoffs. Nach einem Reifenschaden seines Konkurrenten Corey Heim und einer Strafe für den Cup-Piloten Carson Hocevar hatte der Front-Row-Fahrer freie Fahrt in die Victory-Lane.

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Heim schied aufgrund eines schleichenden Plattfußes beim letzten Restart des Rennens aus. Durch den Ausfall des Meisterschaftsführenden wäre Riggs auf der zweiten Position das Control-Car gewesen, das die Geschwindigkeit nach der Caution angibt. Hocevar in der Stasrtnummer 7 übernahm diese Aufgabe unberechtigterweise, wofür er eine Stop-and-go-Strafe bekam. 

Vor dem Lauf in den Pocono Mountains geriet der Riggs allmählich unter den Druck der Konkurrenz, da er bis dato nur über die Punkte für die Playoffs, die auf zehn Fahrer limitiert sind, und die Plätze in der Post-Season qualifiziert war. 

“Nach dem vergangenen Wochenende war es das erste Mal so ein Moment, in dem man denkt: ‚Uh-oh, jetzt wird’s langsam eng.‘ Wenn jetzt noch mehr neue Sieger dazukommen, könnte es wirklich schwierig werden”, so der Rennsieger.

Er fügt hinzu: „Ich wusste zwar, dass wir ein kleines Polster hatten, aber ich wollte mich nicht darauf verlassen. Jetzt müssen wir das zum Glück nicht mehr. Es ist auf jeden Fall eine riesige Erleichterung – wie für jeden, der ein Rennen gewinnt und damit sicher in den Playoffs steht.”

“Dass die #11 [Heim] ausgefallen ist, tut mir leid. Ich bin mir nicht ganz sicher, was die #7 [Hocevar] beim Restart gemacht hat, aber ich habe definitiv davon profitiert.”

Reifenschaden kostet Heim potentiellen Sieg

Heim verließ die Strecke mit etwas Frust, nachdem er die meisten Führungsrunden gesammelt und das zweite Segment gewonnen hatte. “Offensichtlich ist die Frustration gerade ziemlich hoch. Ich glaube, ich bin über ein Teil gefahren, das vom vorherigen Zwischenfall noch auf der Strecke lag.” so der Tricon-Garage-Pilot gegenüber Frontstretch

“In Turn 3, kurz vor dem Choose-Cone, habe ich dem Auto einen kleinen Schlag verpasst. Dabei habe ich gemerkt, dass das Heck mehr durchrutschte als sonst.” fügte das Nachwuchstalent hinzu. Nach seinem Emergency-Stop kam der 15-fache Truck-Rennsieger auf Rang 23 ins Ziel.

Hocevars Stop-and-go

Genau wie Heim kam auch Hocevar nicht im vorderen Teil des Feldes an, obwohl er ein Anwärter auf den Sieg war. „Uns war sofort klar, dass die #34 [Riggs] das Control-Car ist, aber ich glaube nicht, dass sein Team das wusste. Dadurch wurde das Feld so stark verlangsamt, dass ich sogar angeschoben wurde.“

„Also zog ich einfach durch, um zu sehen, wie NASCAR entscheiden würde. Sie haben uns dann bestraft. Ich wollte den Truck am Laufen halten und noch eine Chance haben, statt das Feld weiter aufzuhalten und weggedreht zu werden. Solche Situationen passieren extrem schnell; beim nächsten Mal wissen alle, worauf sie achten müssen.“

Mit dem Sieg von Riggs sind nur noch drei Playoff-Plätze mit vier verbleibenden Rennen in der Regular-Season offen. Die nächste Chance einen Sieg zu ergattern ist auf dem Rundkurs Lime Rock Park am 28. Juni

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Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.

Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.

Erik Resch

Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws. Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.
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