Bart Bel überzeugt bei seinem DRX-Heimrennen in den Niederlanden

Bart Bel überzeugt bei seinem DRX-Heimrennen in den Niederlanden
Foto: DRX / Type S

Bart Bel hat in der DRX2 bei seinem Heimrennen auf dem Eurocircuit im niederländischen Valkenswaard den Sieg eingefahren – In der DRX1 baute Werner Gurschler seinen Vorsprung aus

Die Deutsche Rallycross-Meisterschaft (DRX) ging im Juni auf dem Eurocircuit im niederländischen Valkenswaard in die fünfte Runde der Saison 2024. Bart Bel überzeugte bei seinem Heimrennen in der DRX2-Klasse und setzte sich im Finale gegen zwei bärenstarke Konkurrenten durch. In der DRX1 setzte Werner Gurschler seinen Siegeszug weiter fort, während es in den anderen Klassen spannende Kämpfe gab.

DRX1: Gurschler dominiert weiter

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Bisher hat Werner Gurschler in seinem Ford Fiesta alle Läufe der DRX1-Saison gewonnen. Der Südtiroler hatte sicher die längste Anreise in die Niederlande, doch die Reisestrapazen sah man dem Routinier nicht an. Er setzte sich sowohl in den Vorläufen als auch im Finale durch und baute so seine Führung in der Meisterschaft weiter aus. Maik Böhling wurde im seinem Audi TT Zweiter, während Swen Petereit und Dietmar Brandt mit technischen Problemen ausfielen.

DRX2: Lokalmatador auf Platz eins

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In der DRX2 gilt Bart Bel als den Fahrer, den es zu schlagen gilt und auf seiner Heimstrecke ist der Niederländer sowieso eine Bank. Er setzte sich im Finale gegen einen bärenstarken Maikel Alewijnse durch, der vor seinem Heimpublikum eine starke Leistung zeigte. Ariana Vanlommel, die Gründau verpasste, holte vor Roger Lippens Platz drei. Bester Deutscher war Andreas Wendling, der das Finale auf Rang vier beendete.

DRX3: Gast aus Litauen

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Rytis Rutkauskas aus Litauen kam in die Niederlande, um in der DRX3-Klasse, die gemeinsam mit den DRX4-Autos startete, zu fahren. Er wurde im Finale Gesamt Dritter und holte sich damit den Sieg vor Chris van Hulst aus den Niederlanden und Nicolas Geleyns, der aus Belgien mit von der Partie war. Geleyns startet in der Euro-RX und gilt daher als großes belgisches Talent. Aufgrund eines Crashes fiel er jedoch vorzeitig aus.

DRX4: Seeliger dominiert das Geschehen

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In der DRX4 dominierte ein Team das Geschehen in Valkenswaard: Seeliger Racing. Teamchef Sven Seeliger beendete das Finale auf Platz eins und ließ seinen Teamkollegen Benett Zobel auf Rang zwei hinter sich. Johan Kwinten folgte auf dem vierten Platz hinter Rutkauskas, während Axel Seecamp und Philipp Knof die DRX4-Top-5 abrundeten.

DRXN1: Drange dreht auf

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Dominic Drange ist zurück auf Erfolgskurs! Der Knof-Pilot überschlug sich beim Auftakt in Schlüchtern und hatte in Gründau mit Problemen zu kämpfen. In Valkenswaard war er in seinem Peugeot aber wieder auf Kurs: Er gewann das Finale vor Ralf Jordan, der im Knof-BMW Platz nahm. Philipp Peine wurde in seinem Seat Ibiza Dritter. Doch wo war Dauerbrenner Daniel Habicht? Der war beim Start ins Finale in eine Rangelei mit Dirk Bublies und Marcel Euteneuer verwickelt und wurde nur Siebter.

DRXN2: Sachse holt Sieg

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Die DRXN2-Rennen war spektakulär und von zahlreichen intensiven Zweikämpfen geprägt. Den Sieg im Finale holte sich am Ende Timm Sachse, der sich knapp gegen Florian Bobeth-Steinmacher durchsetzte. Christian Ratei folgte vor Mats Jonas auf Rang drei, während Yannik Martynko vor Joeline Drange, Jule Siebert und Mika Henning die Top 5 komplettierte. Die Klasse sorgt Renntag für Renntag für eine Menge Action und viel Abwechslung an der Spitze, weshalb der Titelkampf völlig offen ist.

Die DRX verabschiedet sich damit in die Sommerpause, kehrt aber mit einem weiteren Lauf in den Niederlanden am 31. August und 1. September wieder auf die Strecke zurück. In eigener Sache: die Highlights der Rennen gibt es mit mir am Mikrofon sowohl auf dem YouTube-Kanal der DRX als auch auf Motorvision zu sehen.

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André Wiegold