Katherine Legge macht das Feld voll: Startplatz 33 für das Indy 500 gesichert

Katherine Legge macht das Feld voll: Startplatz 33 für das Indy 500 gesichert
Foto: Penske Entertainment: Karl Zemlin

Das Indy 500 2026 wird aus 33 Fahrern bestehen: Katherine Legge wird das Feld komplettieren und für AJ Foyt Racing starten

Das Teilnehmerfeld für die 108. Ausgabe der Indianapolis 500 im Jahr 2026 ist komplett: Katherine Legge wurde offiziell als 33. und letzte Starterin für das prestigeträchtige Oval-Rennen der IndyCar Series im Mai bestätigt.

Die erfahrene Britin wird einen Chevrolet von AJ Foyt Racing steuern, der in einer engen Kooperation mit dem Indy-NXT-Team HMD Motorsports sowie mit technischer Unterstützung von Team Penske eingesetzt wird. Mit diesem Deal stellt die Serie sicher, dass die traditionellen elf Startreihen mit jeweils drei Fahrzeugen gefüllt sind und die Fans das gewohnte Spektakel im „Brickyard“ erleben.

Penske Entertainment hat hier im Hintergrund die Fäden gezogen, um sicherzustellen, dass keine Lücke im Feld klafft. Durch die Allianz zwischen dem Foyt-Rennstall und HMD Motorsports bekommt Legge ein Paket geschnürt, das auf dem Papier schlagkräftiger ist. An der Strategie-Front wird sie zudem von IndyCar-Veteran Andy O’Gara unterstützt, was dem Einsatz zusätzliches Know-how bringt.

Für Legge ist es die Rückkehr an den Ort, an dem sie bereits zwischen 2012 und 2024 viermal an den Start ging. Ihr bestes Ergebnis war bisher ein 22. Platz, doch die Ambitionen der Britin sind ungebrochen.

„Wir haben unglaublich hart daran gearbeitet, wieder bei diesem Indianapolis 500 dabei zu sein, und ich nehme keinen einzigen Moment davon als selbstverständlich hin“, erklärte Legge nach der Bekanntgabe. „Gemeinsam beweisen wir, dass es keine Grenzen für das gibt, was eine Frau erreichen kann, wenn sie in ihren Traum investiert.“

Die Emotionen rund um das größte Spektakel im Rennsport sind bei der Britin auch nach über einem Jahrzehnt im Geschäft noch immer greifbar. „Es fühlt sich ehrlich gesagt wie Weihnachten an, wieder bei den 500 dabei zu sein“, gab sie offen zu.

„Jedes Mal, wenn ich zurückkehre, gewinne ich ein tieferes Verständnis dafür, was es braucht – nicht nur, um hier anzutreten, sondern um überhaupt die Chance zu verdienen, hier zu sein. Ich werde daran erinnert, dass ich nur ein kleiner Teil dieses enorm geschichtsträchtigen Ereignisses bin.“

HMD Motorsports, bisher vor allem als Macht in der Nachwuchsserie Indy NXT bekannt, wagt mit diesem Projekt den nächsten Schritt in die oberste Liga. Teampräsident Mike Maurini sieht in der Partnerschaft mit Foyt einen Meilenstein für seine Organisation.

„Katherine bringt einen großen Erfahrungsschatz mit, AJ Foyt Racing eine unvergleichliche Geschichte, und zusammen glauben wir, dass wir ein Programm zusammengestellt haben, das den gesamten Monat Mai über einen starken Eindruck hinterlassen kann“, so Maurini.

Legge wird im Team von AJ Foyt auf die Vollzeit-Piloten Santino Ferrucci und Caio Collet treffen. Während Ferrucci in Indianapolis bereits mehrfach seine Klasse unter Beweis gestellt hat, bildet das Trio nun eine interessante Mischung aus Routine und jugendlichem Elan. In einer Zeit, in der Startplätze beim Indy 500 oft hart umkämpft sind, ist dieser späte Deal ein wichtiges Signal für die Stabilität des Starterfeldes.

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Freiberuflicher Kommentator & Journalist | Zur Webseite |  + posts

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.

André Wiegold

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.
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