„Der gleiche Scheiß“: Bubba Wallace will im Chase die Achterbahnfahrt beenden

„Der gleiche Scheiß“: Bubba Wallace will im Chase die Achterbahnfahrt beenden
Foto: NASCAR Media / David Jensen/Getty Images

Bubba Wallace wird auf Platz 14 in den Chase der NASCAR Cup Series 2026 starten – Der 23XI-Fahrer wünscht sich in den letzten Zehn Rennen Konstanz

Nach dem 14. Platz in der Gesamtwertung der regulären Saison, wird Bubba Wallace den Titelkampf in der NASCAR Cup Series mit 2.010 Punkten aufnehmen. Der 23XI-Racing-Pilot schaffte es in den ersten 26 Rennen viermal in die Top 5 und elfmal in die Top 10. Was er vermisst war die Konstanz, weshalb er hofft, im Chase regelmäßig an der Spitze mitmischen zu können.

„Für mich war es teilweise die ‚gleicher Scheiß, anderer Tag‘-Mentalität, aber weil ich es etwas besser in den Griff bekommen habe, war es weniger eine Achterbahnfahrt. Die Frustration darüber, schnelle Autos mit schlechten Ergebnissen zu haben – das gibt es immer noch“, so Wallace beim Chase-Medientag.

„In der Gesamtwertung enorm abzufallen, zurück zur Cut-Line zu kommen, all das hat irgendwie den ‚Wiederholen‘-Knopf gedrückt, aber die Art und Weise, wie wir damit umgegangen sind, hat sich geändert. Ich denke, dieses Jahr, wo wir stehen – als 14. gesetzter Fahrer – war es so, dass wir gut genug sind, um unter den Top 7 zu sein.“

„Also warum der Stress: ‚Werde ich dabei sein oder nicht?‘ Nein, wir sind gut genug. Wenn wir rausgehen und unsere Leistung bringen und Zweiter werden, wie wir es in Loudon getan haben, all das – wenn wir unsere Dinge richtig machen, sollte es klappen.“ Wallace will sich also auf das Positive aus der regulären Saison konzentrieren und die Stellschrauben auf Konstanz stellen.

„Ich denke, wir sind in einer guten Position“, sagt er. „Unser #23 Team ist hungrig auf mehr, niemand ist zufrieden, als 14. in den Chase zu gehen. Wir haben eine Menge Arbeit vor uns, aber mit einer Menge Vorfreude.“ Doch um die Motivation auch in Ergebnisse umsetzen zu können, muss die 23XI-Truppe Fehler minimieren und starke Setups an die Strecke bringen, ehe das Auto erstmals ausgeladen wird.

Foto: NASCAR Media / Sean Gardner/Getty Images

Mit dem Druck im Chase kommt Wallace laut eigener Aussage gut klar. Doch er gibt zu, dass die Nerven eine Rolle spielen werden. „Wir haben in der Saison so hart dafür gearbeitet, um in dieser Position zu sein. Manche sind in besseren Ausgangslagen als andere. Ich freue mich auf Darlington und die kommenden zehn Wochen, aber wir versuchen, nicht zu weit vorauszuschauen.“

Die Herangehensweise? Einen Schritt nach dem anderen zu machen: „Unsere Toyotas sind verdammt schnell. Das haben wir vor vielen Monaten gesehen und haben darauf aufgebaut. Wir haben Spaß und genießen den Moment. Wir vergessen oft, die Momente zu genießen, das ist ein weiterer Punkt“, stellt Wallace klar. „Es ist das normale Geschäft und super intensiv, aber man braucht für den Druck ein Ventil in der Tasche, um die Emotionen im Griff zu halten.“

„Jetzt heißt es, dass wir wieder auf das Pferd aufsteigen und weiterreiten“, freut sich Wallace auf den Chase-Auftakt. „Unsere Autos sind seit Saisonbeginn schneller geworden. Wir haben nur keinen guten Job gemacht, daraus Kapital zu schlagen. Es geht nach Darlington, einer Strecke, die wir lieben gelernt haben und auf der wir sehr erfolgreich sind.“ Ob Wallace von Platz 14 aus wirklich eine Chance auf den Titel haben wird, werden die kommenden Wochen zeigen.

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Freiberuflicher Kommentator & Journalist | Zur Webseite |  + posts

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.

André Wiegold

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.