Hageman und Coenen überzeugen mit Tagessiegen in der V8 Oval Series

Hageman und Coenen überzeugen mit Tagessiegen in der V8 Oval Series
Foto: Detlef Neumann / Rennsport-Fotos.de

Jeffrey Hageman und Stan Coenen waren die beiden Tagessieger der zwei Renntage der V8 Oval Series auf dem Raceway Venray – Nigel Stegmeijer setzte sich derweil in der Gesamtwertung 13 Punkte vor Esten Coumans

Während des traditionellen World-Cup-Wochenendes trug die V8 Oval Series gleich zwei Renntage – erstreckt über drei Tage – auf der halben Meile des Raceway Venray aus. Mit starken Leistungen sicherten sich erst Jeffrey Hageman und dann auch der ehemalige Saloon-Stockcar-Pilot Stan Coenen die Tagessiege. Derweil beträgt die Führung von Nigel Stegmeijer in der Meisterschaft nun 13 Punkte über dem aktuellen Champion Esten Coumans.

Stegmeijer gewann das erste Rennen des Wochenendes am Freitag mit gerade einmal 0,344 Sekunden Vorsprung auf Hageman. Patrick Heckhausen aus Deutschland war im Rennen auf dem Weg, ein solides Top-5-Ergebnis einzufahren, bis der Motor überhitzte und auch die Bremsen zu heiß wurden. Daher musste der Krefelder seinen Chevrolet kurz vor Schluss vorzeitig parken. Philipp Bachor hatte am ersten Tag mit einem schleichenden Plattfuß zu kämpfen und wurde daher im ersten Lauf nur Neunter. 

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Coumans schlug im Titelkampf am Freitagabend dann zurück und gewann das zweite Rennen vor Hageman, der seine starke Leistung noch einmal bestätigte. Stegmeijer wurde Dritter und sammelte damit wichtige Punkte. Eigentlich kam Heckhausen auf Platz fünf ins Ziel, doch bei der technischen Kontrolle fiel auf, dass er seine Reifen für den Renntag nicht regelkonform eingereicht hatte, weshalb der Deutsche disqualifiziert wurde. Bachor rückte daher auf Platz acht auf. 

Das Finale des ersten Renntages wurde erst am Samstag ausgetragen und es fing ausgerechnet genau vor diesem Lauf an, leicht zu regnen. Auf feuchter Strecke setzte sich Rik Maessen gegen die Konkurrenz durch, während Hageman mit seinem dritten zweiten Platz in Folge den Tagessieg holte. Das Podium komplettierte Stegmeijer, während Bachor auf Acht und Heckhausen auf Zwölf ins Ziel kamen. 

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Aufgrund des Wetters wurden das weitere Rennen der V8 Oval Series am Samstag abgesagt und auf den Sonntag verschoben, weshalb am letzten Tag wie gewohnt drei Läufe anstanden. Coenen gewann am Mittag den ersten Vorlauf mit 1,371 Sekunden vor Hageman, der scheinbar ein Abonnement auf dem zweiten Platz abgeschlossen hatte. Coumans wurde Dritter, während Bachor und Heckhausen aus Deutschland mit den Plätzen sechs und sieben gut in den zweiten Renntag starteten. 

Coumans setzte im Titelkampf mit dem Rennsieg im zweiten Lauf ein wichtiges Ausrufezeichen und schlug – wen wundert’s – Hageman, der wieder Rang zwei belegte. Stegmeijer wurde Dritter, während Bachor auf Rang vier endlich in Schwung kam und sein wahres Potenzial zeigte. Heckhausen fuhr einen soliden neunten Platz nach Hause, nachdem er im Ausgang von Kurve 4 mit Maessen aneinandergeraten war.

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Maessen musste aufgrund des Einschlags sogar auf einen Start im Finale verzichten, böses Blut gab es nach einem klärenden Gespräch zwischen dem Niederländer und Heckhausen aber nicht. Coenen gewann das Finale mit etwas mehr als zwei Sekunden Vorsprung auf Stegmeijer und machte so den Tagessieg klar. Hageman schaffte es nicht, die Runner-up-Serie fortzusetzen, wurde aber dank einer guten Leistung Dritter. Für Bachor und Heckhausen reichte es im Finale für die Plätze neun und elf. 

In der Gesamtwertung liegt Stegmeijer nun zwei Renntage vor der Entscheidung mit 13 Punkten Vorsprung auf Coumans auf Rang eins. Dritter ist Hageman, der mit 56 Rückstand nur noch Außenseiterchancen auf den Titel hat. Gleiches gilt für Bachor, dem auf Rang vier satte 70 Zähler auf die Spitze fehlen. Freek Hamming komplettiert nach dem World-Cup-Wochenende die Top 5.

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Am Freitag wurde außerdem zwei Menschen gedacht: Uwe Bachor starb im Juli und wurde mit einer Schweigeminute vor dem ersten Rennen geehrt. Alle Fahrer fuhren deshalb auch mit Trauerflor am Heckflügel. Zudem gedachte die Autospeedway-Szene Karl Linß, der als Fahrer und Fotograf ein wichtiger Teil der Szene war.

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Freiberuflicher Kommentator & Journalist | Zur Webseite |  + posts

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.

André Wiegold

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.