Connor Zilisch wechselt zu Hendrick Motorsports: „Ein Traum wird wahr“

Connor Zilisch wechselt zu Hendrick Motorsports: „Ein Traum wird wahr“
Foto: NASCAR Media / James Gilbert/Getty Images

Hendrick Motorsports verpflichtete das junge NASCAR-Talent Connor Zilisch für die Startnummer 48 ab der Saison 2028 – Der junge Pilot wird bis Ende 2027 bei Trackhouse Racing bleiben und anschließend Alex Bowman ersetzten

Die Frage, wer das Cockpit von Alex Bowman ab dem Jahr 2028 übernimmt, ist geklärt. Hendrick Motorsports hat bekannt gegeben, dass Connor Zilisch die Nachfolge des bisher achtmaligen Siegers antreten wird. Der 20-jährige Nachwuchspilot wird bis Ende 2027 für Trackhouse Racing in der Startnummer 88 fahren, bevor er das Steuer der legendären 48 für mehrere Jahre übernimmt.

„Das ist einer dieser Momente, von denen man als Kind träumt“, sagte Zilisch zu seiner Verpflichtung. „Hendrick Motorsports war schon immer das Maß der Dinge in unserem Sport. Dass mir das Vertrauen entgegengebracht wird, dieses Erbe fortzuführen, bedeutet mir alles. Die Chance, einen Chevrolet für Mr. Hendrick zu fahren, die Farben eines unglaublichen Partners wie Ally zu repräsentieren und sich mit einigen der besten Fahrer und Menschen im Rennsport zu messen – das ist es, wofür man so hart arbeitet. Ich bin dankbar für das Vertrauen, das sie in mich setzen, und es ist nun meine Aufgabe zu beweisen, dass sie die richtige Entscheidung getroffen haben.“

Großes Talent mit vielseitiger Erfahrung

Zilisch startete in der Saison 2026 in der NASCAR Cup Series und gilt als Nachwuchsfahrer mit enormem Potenzial. Im Jahr 2025 dominierte er die NASCAR O’Reilly Series wie kein Zweiter, stellte Rekorde auf und schrammte unter anderem aufgrund des Playoff-Formats nur knapp am Titel vorbei.

In der laufenden Saison liegt er zum Stand der Veröffentlichung auf Rang 34 und kämpft noch etwas mit dem Einstieg in die Top-Klasse des Stock-Car-Racings. Nichtsdestotrotz ist er ein äußerst vielseitiger Fahrer, der auch abseits der Ovalstrecken glänzt: In der IMSA-Serie belegte er bei den 24 Stunden von Daytona 2026 bereits den zweiten Platz in der GTP-Klasse und gewann 2024 in der LMP2-Klasse sowohl Daytona als auch Sebring. Dieses immense Talent ist auch Teambesitzer Rick Hendrick nicht verborgen geblieben.

„Connor ist ein wahrhaft begnadeter, junger Rennfahrer“, betonte Hendrick. „Sein Talent hinter dem Lenkrad ist außergewöhnlich, aber noch mehr beeindruckt mich, was für ein Mensch er ist. Wenn jemand mit diesen Fähigkeiten und einem solchen Charakter verfügbar wird, tut man alles, um ihn in die eigene Organisation zu holen. Wir haben enormes Vertrauen in Connor und glauben fest daran, dass er genau der richtige Fahrer ist, um das Erbe des Teams mit der Nummer 48 für viele Jahre weiter auszubauen.“

Ein bittersüßer Abschied bei Trackhouse Racing

Für den Teambesitzer von Trackhouse ist der bevorstehende Abgang jedoch ein bittersüßer Moment, wie er nach der Bekanntgabe erklärte: „Obwohl es immer unser Ziel war, ihn langfristig in unseren Autos zu haben, freue ich mich dennoch über die Möglichkeiten, die wir jetzt und im Jahr 2027 mit ihm haben.“

Er ergänzte: „Unsere Aufgabe bei Trackhouse bleibt es, hart zu arbeiten und mit Connor in der uns verbleibenden Zeit große Erfolge zu feiern. Gleichzeitig wollen wir das Team der Startnummer 88 so in Stellung bringen, dass es für die NASCAR Cup Saison 2028 bereit ist für einen neuen, inspirierenden und talentierten Fahrer, der das nächste Kapitel in diesem fantastischen Buch, das wir gerade schreiben, verfassen wird. Aber eben noch nicht jetzt.“ Wer Zilischs Nachfolge bei Trackhouse antreten wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt.

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Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.

Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.

Freiberuflicher Kommentator & Journalist | Zur Webseite |  + posts

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.

Erik Resch und André Wiegold