Dominique Schaak vom Oval begeistert: “Es war für mich ein Abenteuer!”

Dominique Schaak vom Oval begeistert: “Es war für mich ein Abenteuer!”
Foto: Michael Großgarten / Leadlap.de

Dominique Schaak fuhr mit Bremotion sein erstes Ovalrennen in der EuroNASCAR – Der erfahrene Rennfahrer spricht über die Feinheiten auf dem Raceway Venray

Zum ersten Mal seit 2019 gastierte die NASCAR Whelen Euro Series wieder auf dem Raceway Venray, einem rund 800 Meter langen Oval mit einem Banking von bis zu 25 Grad. Viele Teams und Fahrer waren zum ersten Mal auf einem Short-Track unterwegs, darunter auch das deutsche Team Bremotion mit seinem EuroNASCAR-2-Piloten Dominique Schaak. Der erfahrene Rennfahrer aus der Nähe von Magdeburg hat bereits viel Erfahrung im Motorsport gesammelt, doch das Ovalracing stellte ihn vor neue Herausforderungen.

“Racing im Oval ist wirklich beeindruckend”, sagt Schaak nach seiner ersten Veranstaltung in Venray gegenüber Leadlap.de. “Man stellt es sich immer einfacher vor, weil man denkt, dass man nur im Kreis fährt und wenn man so lange Motorsport macht, dass es wie auf der Rundstrecke ist. Aber dann stellt man fest, dass es viel mehr auf die kleinen Details ankommt, dass das Material extrem beansprucht wird und man sehr konzentriert sein muss. Man braucht auch viel Geduld.”

“Ovalracing war für mich ein absolutes Abenteuer”, so der 33-Jährige weiter. “Ich würde es jederzeit wieder machen. Ich kann es nur jedem empfehlen, es auszuprobieren. Wenn es möglich wäre, würde ich mir mehr Ovale im Kalender wünschen. Es ist eine große Herausforderung für uns Fahrer und etwas Besonderes für die Zuschauer. Es macht viel Spaß und ist ein echtes Abenteuer, bei dem es auf die Details ankommt. Es sieht einfacher aus, als es ist.”

Doch warum sind vier Kurven und eine hohe Durchschnittsgeschwindigkeit so anspruchsvoll für die Fahrer? Laut Schaak wird der kleinste Fehler sofort mit einem Einschlag in die Mauer bestraft. “Das ist eine ganz andere Welt”, sagt der erfahrene Deutsche. “Wer denkt, man steigt einfach auf und fährt, der irrt sich. Man merkt sehr schnell, dass viel mehr dazu gehört, als nur im Kreis zu fahren. Es kommt auf die Details an. Es ist sehr beeindruckend, wie schwierig es ist, ein Auto im Oval am Limit zu bewegen.”

Für Schaak ging es bei seinem ersten Ovalrennen vor allem darum, mit seinem Team Bremotion Erfahrungen zu sammeln und ins Ziel zu kommen. Im Laufe des Wochenendes steigerte sich der Deutsche kontinuierlich und fand von Session zu Session mehr seinen Rhythmus. Das 70 Runden lange Rennen ohne eine einzige Gelbphase beendete er am Steuer des #99 Chevrolet schließlich auf einem soliden 15. Platz. Damit geht Schaak als 17. der Gesamtwertung in die Sommerpause.

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André Wiegold