Regen, Cautions und ein dominanter Sieger: Camirand sweept den Doubleheader in Chaudiere

Regen, Cautions und ein dominanter Sieger: Camirand sweept den Doubleheader in Chaudiere
Foto: NASCAR Kanada / Matthew Manor

Marc-Antoine Camirand sicherte sich beim verregneten Doubleheader in Chaudiere beide Siege der NASCAR Canada Series – Der Kanadier dominierte die Konkurrenz nach späten Restarts im packenden Oval-Krimi

Das erste Oval-Rennen und gleichzeitig der erste Doubleheader der NASCAR-Kanada-Saison 2026 ist in den Büchern und bot reichlich Action. Nachdem beide Läufe wegen starker Regenfälle am Sonntag ausgetragen werden mussten, dominierte Marc-Antoine Camirand das Wochenende und sicherte sich beide Siege.

Da das Qualifying buchstäblich ins Wasser fiel, wurde die Startaufstellung für das „Bud Light 125“ strikt nach dem NASCAR-Canada-Regelwerk festgelegt. Camirand startete mit der Startnummer 96 von der Pole-Position.

Zwar kontrollierte er die Anfangsphase, geriet im weiteren Verlauf der 125 Runden aber massiv unter Druck von Donald Theetge. Mehrere Gelbphasen und eine späte rote Flagge hielten das Feld dicht beisammen. Zur Rennmitte eroberte Theetge schließlich die Führung und lieferte sich mit Camirand ein intensives, Duell um den Sieg.

Nach einem späten Restart, nur zwölf Umläufe vor Schluss, schlug Camirands Stunde: Er holte sich die Spitzenposition zurück und behauptete sich in einem packenden Vierkampf gegen Theetge, Labbé und Larue, um seinen ersten Saisonsieg einzufahren. Theetge und Larue komplettierten das Podium.

Für das zweite Rennen ergab sich die Startaufstellung aus den schnellsten Zeiten des ersten Laufes, weshalb Camirand erneut von ganz vorne startete. Auch dieser Durchgang entwickelte sich schnell zu einem direkten Schlagabtausch zwischen Camirand und Theetge, bei dem die Führung mehrfach wechselte. In Runde 20 zog Theetge an die Spitze, bevor Camirand nur neun Umläufe später den Spieß wieder umdrehte.

In der zweiten Rennhälfte sorgten wiederholte Gelbphasen immer wieder für ein enges Feld. Beim letzten Restart in Runde 101 knöpfte Camirand seinem Rivalen Theetge die Führung endgültig ab und verteidigte sie bis ins Ziel. Das Podium glich dem des ersten Rennens exakt: Theetge wurde erneut Zweiter, Larue sicherte sich Platz drei.

„Es war ein perfektes Wochenende für uns. Ich bin extrem glücklich mit diesem Ergebnis“, bilanzierte Camirand nach dem Rennen. „Der zweite Lauf war etwas kniffliger, wahrscheinlich wegen der höheren Temperaturen, aber wir konnten uns an der Spitze halten und den Tag mit zwei Siegen beenden.“

Auch Theetge zeigte sich kämpferisch: „Unser Ziel waren zwei Podestplätze, und natürlich wollten wir auch einen Sieg mitnehmen. Ich denke, wir waren am Ende verdammt nah dran. Ich freue mich schon auf Riverside. Wir haben gezeigt, dass wir ein extrem gutes Auto haben, und ich glaube, dort besitzen wir eine echte Chance auf den Sieg.“

Als Nächstes zieht die NASCAR Canada Series weiter in die Maritimes: Am 27. Juni gastiert die Serie auf dem Riverside International Speedway in Antigonish, Nova Scotia.

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Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.

Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.

Erik Resch

Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws. Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.