„Ich bin nicht tot“: Brad Keselowski blickt optimistisch auf seine NASCAR-Zukunft
Brad Keselowski sprach in Charlotte in einer Medienrunde über seine mögliche Zukunft in der NASCAR – Der 42‑Jährige machte klar, dass für ihn Möglichkeiten offenstehen, er jedoch auch unverhandelbare Punkte hat
Während andere Fahrer in Charlotte ihre Pläne für 2027 festzurren, bleibt Brad Keselowskis Zukunft offen. Der Champion von 2012 braucht nach seinem angekündigten Abschied von RFK Racing ein neues Cockpit.
Dennoch gibt sich Keselowski in einer Medienrunde optimistisch, was seinen Verbleib in der höchsten NASCAR-Liga angeht. Der Routinier verweist darauf, dass sich viele Deals abseits der Mikrofone abspielen: „Ihr wisst ja, wie das läuft. Es gibt hinter den Kulissen viel Gerede und Entwicklungen, die nicht immer zu euch Medienvertretern durchdringen“, erklärt er. „Daher würde ich sagen, dass es einige wirklich gute Möglichkeiten gibt.“
Auf die Frage nach dem aktuellen Stand seiner Verhandlungen antwortet der 42-Jährige, dass er noch mindestens ein bis zwei Monate benötige, um spruchreife Neuigkeiten zu verkünden. Eine mögliche Rückkehr mit Dodge, die im Fahrerlager immer wieder diskutiert wird, steht laut eigenen Aussagen jedoch nicht auf seinem Zettel.

Bei der Suche nach einem neuen Team will sich Keselowski möglichst viele Optionen offenhalten. Wichtig sei ihm, sich aktiv einzubringen und gemeinsam Erfolge feiern zu können. Bei einer Bedingung will er jedoch keine Kompromisse eingehen: Vorgaben, die seine weitere Fahrerkarriere einschränken könnten, kommen für ihn nicht infrage.
Zu seinem Abgang bei RFK Racing gibt er sich derweil weiterhin verschlossen. Kürzlich hatte Präsident Chip Bowers auf einer Pressekonferenz erklärt, Keselowski habe das Team verlassen, da er seine aktive Fahrerkarriere fortsetzen wollte, während das Team ihn langfristig eher in einer Führungsrolle gesehen habe.
Auf diese Aussagen reagierte Keselowski gewohnt kurz angebunden: „Zu RFK habe ich zum jetzigen Zeitpunkt keinen Kommentar abzugeben.“
Veränderung gehöre zum Leben, erklärte Keselowski, auch wenn sie nicht immer Spaß mache. Er verglich das Leben mit einer Achterbahnfahrt, deren Ende den Tod bedeute. Seine abschließende Botschaft: „Ich bin nicht tot.“
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Autor(en)
Erik ist als Redakteur und Podcaster bei Leadlap.de auf den US-amerikanischen Motorsport spezialisiert. Sein redaktioneller Schwerpunkt liegt auf der differenzierten Berichterstattung über die NASCAR, die IndyCar-Series und die World of Outlaws.
Seinen Einstieg in den Rennsport fand er ursprünglich durch das ADAC GT Masters und regelmäßige Besuche am Sachsenring. Auf diesem Fundament baute er auf. Bevor er sich dem Journalismus zuwandte, kommentierte er im Simracing-Bereich für Virtual Racing und die Abgefahren Community. Heute verbindet er diese praktische Medienerfahrung mit seinem Fachwissen, um die US-Rennszene für das deutschsprachige Publikum aufzubereiten.







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