McKee triumphiert nach Kontakt mit Reaves: ARCA-Spektakel in Toledo

McKee triumphiert nach Kontakt mit Reaves: ARCA-Spektakel in Toledo
Foto: ARCA Menards Series

Tristan McKee gewann das ARCA-Rennen auf dem Toledo Speedway, nachdem er in der Anfangsphase mit dem bärenstarken Max Reaves aneinandergeraten war.

Bereits in Runde 6 des Rennens auf dem Toledo Speedway kam es zur Vorentscheidung, als Tristan McKee und Max Reaves kollidierten. Während Reaves mit einem Reifenschaden zurückfiel, übernahm McKee die Führung. Diese gab er in dem Rennen, das sowohl für die Haupt- als auch für die Ost-Serie zählte, nicht mehr ab.

Es war jedoch kein einfaches Rennen für den Pinnacle-Racing-Group-Piloten. Im Rennverlauf traf er sogar noch einmal auf Reaves, der sich erst in die Führungsrunde und dann sogar wieder in Richtung Spitze gekämpft hatte. McKee profitierte letztlich von einem technischen Defekt an Reaves Gibbs-Toyota, der schließlich auf Platz elf ins Ziel kam.

„Ich bin einfach aufs Ganze gegangen und habe versucht, mir früh die Track-Position zu sichern“, erklärte McKee nach dem Rennen. „Ich weiß nicht, ob mein Seitenschweller ihn getroffen hat oder was los war. Es tut mir leid für ihn, das war keine Absicht. Ich glaube, wir haben ihm nur den Reifen aufgeschlitzt. Es war kein wirkliches Rammen oder so etwas in der Art. Das war ein unterhaltsames Rennen. Diese Strecke ist fantastisch, eine tolle Rhythmus-Strecke.“

McKee, ein interessantes Talent aus Williamsburg, Virginia, ist mittlerweile als Entwicklungsfahrer von Spire Motorsports aktiv. Dementsprechend war er mit der Startnummer 77 auf dem Toledo Speedway, einem 800 Meter langen Short-Track in Ohio, unterwegs. Mit gerade einmal 15 Jahren führt er die ARCA-East-Meisterschaft mit drei Siegen und einem dritten Platz an.

Die ARCA Menards Series kehrt am 5. Juni auf dem Michigan International Speedway zurück; die Fahrer haben also etwas Zeit, ihre Batterien aufzuladen. Die ARCA Menards East Series pausiert sogar bis zum 24. Juli, wenn auf dem Indianapolis Raceway Park gefahren wird.

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Freiberuflicher Kommentator & Journalist | Zur Webseite |  + posts

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.

André Wiegold

Andrés Faszination für den Motorsport begann in seiner Kindheit, als er regelmäßig Ovalrennen in den Niederlanden besuchte und abends NASCAR- sowie IndyCar-Rennen im TV verfolgte. Während seines Ökonomiestudiums begann er 2014 als Hobby-Redakteur über den Rennsport zu schreiben und machte seine Leidenschaft zum Beruf. Heute ist er NASCAR-Kommentator bei Sportdigital1+ und begleitet IndyCar & IMSA live auf Motorvision+ – dazu kommen viele weitere Rennserien im Highlights-Format. Als Redakteur schreibt er für Motorsport-Total, Motorsport.com und Formel1.de und ist zudem Reporter, Kommentator und Redakteur im Mediateam der NASCAR Euro Series.
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